| 20:31 Uhr

Judo
Bold und Kleiber verpassen DM-Qualifikation knapp

Nils Kleiber erreichte in der Klasse bis 73 Kilo mit spektakulärem Ausheber gegen Daniel Aideldinger das kleine Finale um Platz drei.
Nils Kleiber erreichte in der Klasse bis 73 Kilo mit spektakulärem Ausheber gegen Daniel Aideldinger das kleine Finale um Platz drei. FOTO: Rauf Guliyev
Merzig. Ziel knapp verpasst. So lautet die Bilanz der beiden Merziger Nils Kleiber und Matthias Bold bei den süddeutschen Judo-Meisterschaften im hessischen Elz. Denn eigentlich wollten die beiden dort das Ticket für die deutschen Meisterschaften, die im Januar in Stuttgart stattfinden, lösen. Dazu wäre ein Patz unter den ersten Drei notwendig gewesen. Doch trotz einiger starker Kämpfe, in denen beide ihr Können unter Beweis stellen konnten, reichte es am Ende nicht ganz.

Ziel knapp verpasst. So lautet die Bilanz der beiden Merziger Nils Kleiber und Matthias Bold bei den süddeutschen Judo-Meisterschaften im hessischen Elz. Denn eigentlich wollten die beiden dort das Ticket für die deutschen Meisterschaften, die im Januar in Stuttgart stattfinden, lösen. Dazu wäre ein Patz unter den ersten Drei notwendig gewesen. Doch trotz einiger starker Kämpfe, in denen beide ihr Können unter Beweis stellen konnten, reichte es am Ende nicht ganz.


Kleiber startete in der Klasse bis 73 Kilo mit einem souveränen Auftaktsieg gegen den Homburger Noah Brabänder. Im zweiten Kampf unterlag er gegen den späteren Drittplatzierten Christoph Braun aus Worms knapp. Hier zeigte sich aber schon, dass Kleiber an diesem Tag nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. „Ich hatte schon nach kurzer Zeit ein Konditionsproblem, möglicherweise werde ich krank. Hoffentlich bekomme ich die Kämpfe in der Trostrunde noch hin“, sagte er. Nach zwei Siegen schaffte Kleiber tatsächlich noch den Einzug ins kleine Finale gegen Leon Ehmig vom Bundeslisten JC Offenbach. Dort allerdings musste er sich geschlagen geben.

In der Klasse bis 81 Kilo wollte Bold wie im Vorjahr, als er Vizemeister wurde, wieder zur deutschen Meisterschaft. Doch die Auslosung brachte ihm gleich zu Beginn ein Hammerlos mit Andreas Höhl aus Darmstadt, dem Zweitplatzierten der deutschen Pokalmeisterschaft. Bold verlor nach gutem Kampf und verabschiedete sich in die Trostrunde, in der er zwei Siege feierte. Im Kampf um Platz drei war Bold der aktivere Kämpfer und brachte Nicolas Greber aus Offenbach immer wieder in Schwierigkeiten. Eine Unkonzentriertheit von Bold reichte dem Bundesligakämpfer dann aber, um sich den Sieg und damit die Fahrkarte zur DM zu holen.