Blitzer sollen Raser in Merzig ausbremsen

Blitzer sollen Raser in Merzig ausbremsen

Die Kreisstadt Merzig plant die Installation von zwei stationären Geschwindigkeitsmessanlagen, eine davon im Brotdorfer Ortsteil Jungenwäldchen. Dies geht aus einer Mitteilung der Stadtverwaltung vom Freitag hervor.

Mit dieser Mitteilung aus dem Rathaus wäre eine zentrale Forderung der Bürgerinitiative (BI) Nordsaarlandstraße erfüllt, die diese in unserer Zeitung erhoben hatte (SZ vom 24. Mai). "Über diese Planung ist die BI auch informiert worden", heißt es aus dem Rathaus.

Durch die Installation von zwei stationären Geschwindigkeitsmessanlagen in den Bereichen der L 157 (Losheimer Straße, Ortsausgang Merzig in der Nähe der Einmündung Humboldstraße) sowie der L 375 (am Jungenwäldchen, etwa bei der Einfahrt zum Tennisgelände) soll aus Sicht der Kreisstadt "eine dauerhafte und deutliche Reduzierung der gefahrenen Geschwindigkeit und damit eine Verbesserung der Verkehrssicherheit erzielt werden". Diese Anlagen seien an 365 Tagen 24 Stunden lang in beiden Fahrtrichtungen in Betrieb und würden nach Überzeugung der Stadt spürbar für ein angemessenes Fahrverhalten sorgen.

Beratung im Ausschuss

Der Ausschuss für Klima, Umwelt, Stadt- und Stadtteilentwicklung wird laut Mitteilung aus dem Rathaus in seiner Sitzung am 14. Juni über die Anschaffung der stationären Anlagen beraten. Die Verwaltung teilt weiter mit: "Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, hatte die Kreisstadt Merzig in den vergangenen Jahren bereits mehrere Geschwindigkeitsanzeigetafeln angeschafft, die seither an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet eingesetzt werden und auf Geschwindigkeitsüberschreitungen hinweisen." Darüber hinaus überwache der städtische Ordnungsdienst den fließenden Verkehr mit einer eigenen Überwachungskamera.

Die BI Nordsaarlandstraße hatte sich zur Eindämmung der aus ihrer Sicht gravierenden Geschwindigkeits-Übertretungen für die Einrichtung stationärer Blitzer im Jungenwäldchen und in der Brotdorfer Provinzialstraße ausgesprochen.