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Bietzen
In Distroff der Kriegsopfer gedacht

Distroff/Bietzen. Musikverein Bietzen spielte beim Gedenken ans Ende des Ersten Weltkrieges beim Festakt in Lothringen.

Große Ehre für den Musikverein Bietzen und ein starkes Zeichen für den Frieden: Der Distroffer Bürgermeister Salvatore LaRocca hatte die Merziger Musiker eingeladen, an der Feierstunde zum 100. Jahrestags des Waffenstillstandes des Ersten Weltkrieges in der lothringischen Gemeinde aktiv mitzuwirken. Begleitet wurden die Akteure des Musikvereins „Cäcilia 1907 Bietzen“ vom Beigeordneten der Stadt Merzig, Manfred Kost.


Unter der Leitung von Dirigentin Jaqueline Felten spielte der Bietzer Muskverein zusammen mit den Freunden der Societe de Musique Union Distroff die Nationalhymnen von Frankreich und Deutschland sowie die Europahymne. Die Kinder der Grundschule trugen Texte aus Briefen französischer und deutscher Soldaten vor und sangen ein Friedenslied. Salvatore LaRocca und Dr. Manfred Kost hissten gemeinsam die Fahnen beider Länder und legten einen Kranz nieder tief beeindruckt von der feierlichen Gestaltung der Zeremonie und der großen Anteilnahme der Bevölkerung dankte der Vorsitzende des Musikvereins Bietzen Andreas Schmidt den lothringischen Freunden für die Möglichkeit der Mitwirkung und würdigte die seit vielen Jahrzehnten bestehende Freundschaft zwischen den beiden Vereinen.

Diese von beiden Orchestern gelebte und gepflegte Freundschaft, kann im Jahre 2020 ihr 50-jähriges Bestehen feiern. Die Musiker der beiden Orchester besuchen sich seit 1970 jedes Jahr und spielen je ein Konzert in Bietzen und in Distroff.



Der Musikverein Bietzen und Merzigs Beigeordneter Dr. Manfred Kost, hier bei der Kranzniederlegung mit Bürgermeister Salvatore LaRocca.
Der Musikverein Bietzen und Merzigs Beigeordneter Dr. Manfred Kost, hier bei der Kranzniederlegung mit Bürgermeister Salvatore LaRocca. FOTO: Ruppenthal