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Beratung soll ins Zentrum rücken

Beratung soll ins Zentrum rücken

Die Filiale in Bietzen weist ein neues Konzept vor. Es beinhaltet eine Mischung aus Service und individueller Beratung. An vier Wochentagen steht das Personal zur Verfügung, rund um die Uhr die SB-Technik.

Der Bietzerberg hat wieder seine "eigene" Sparkasse. Jetzt wurde in Bietzen die neue Filiale, optisch wie konzeptionell mit einem Kostenaufwand von rund 130 000 Euro auf den modernsten Stand gebracht, vom Vorstandsvorsitzenden Frank Jakobs wieder eröffnet. Professor Albert Dahm nahm die Einsegnung vor. Kreisbeigeordneter Frank Wagner und Ortsvorsteher Michael Gebhardt begrüßten die Eröffnung als wichtigen Beitrag für die Versorgung der Menschen auf dem Bietzerberg.

"Der Worte sind genug gewechselt - nun lasst mich endlich Taten sehen": Mit diesem Zitat aus Goethes "Faust" würdigte Sparkassenchef Frank Jakobs das Ende der Umbauarbeiten. Die Neueröffnung bedeutet nach seinen Worten zudem den Start in eine neue Phase des Sparkassen-Filialnetzes. An gleich sechs Standorten - Bietzen , Bachem, Lockweiler, Nennig, Rappweiler und Wahlen - wirkt die Sparkasse Merzig-Wadern seit dem 1. Juli mit einem neu entwickelten Leistungsangebot. Die Mischung aus Service und fundierter, individueller Beratung nannte Jakobs den "genau richtigen Masterplan für die finanzpolitischen Realitäten unserer Zeit".

Nicht umsonst habe sich die Sparkasse über viele Jahrzehnte zum Marktführer im Grünen Kreis entwickelt. 53 Prozent aller Privatkunden und gar 67 Prozent aller Firmenkunden bezeichnen die Sparkasse als ihre Hautbankverbindung, für Frank Jakobs ein großes Potenzial und eine Fülle von Chancen, die es nun zu kreieren und in geschäftlichen Erfolg zu verwandelt gilt. "Wir setzen auf Präsenz vor Ort," betonte der Merziger Sparkassen-Chef in Bietzen und nannte dabei ganzheitliche Beratung und mehr Angebotstiefe mit Beratern, die sich mit der Region identifizieren, als Antwort auf die Herausforderungen der Zeit. "Grau ist alle Theorie, grün des Lebens goldener Baum", mit diesem Zitat wieder aus Goethes Faust schloss Jakobs, was nach seinen Worten in unsere heutige Sprache übersetzt nichts anderes heiße als "Lieber Agieren als Reagieren."

"Das Konzept der Filiale lebt", betonte Wolfgang Fritz, Mitglied des Vorstandes und Stellvertreter von Frank Jakobs, bei der Vorstellung des neuen, von der Sparkasse selbst entwickelten Filialnetzkonzeptes. Die neu konzipierte Filiale mit begrenzter Servicezeit orientiert sich an den Gegebenheiten vor Ort und bietet zudem im mit 554 Quadratkilometern größten Flächenlandkreis des Saarlandes nun deutlich mehr wohnortnahe Beratung. So steht in Bietzen - in den anderen genannten Filialen ist es ganz ähnlich - der neue Filialleiter Kevin Engel in den neu gestalteten Räumlichkeiten werktags nach Terminvereinbarung für Beratungen von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. Darüber hinaus gewährleisten Servicezeiten an vier Tagen in der Woche eine verlässliche persönliche Präsenz der Sparkasse vor Ort. Abgerundet wird dieses Angebot durch eine moderne und bequeme SB-Technik rund um die Uhr.

Neun Monate wurde das neue Konzept unter Echtbedingungen in Bachem und Nennig getestet - und für gut befunden. Die wohnortnahe Beratung wird von den Kunden angenommen, dem Filialleiter vor Ort Vertrauen entgegengebracht.

"Keine Lösung von der Stange, vielmehr eine echte Eigenentwicklung, eine ganz eigene individuelle Lösung, wie es sie in ganz Deutschland kein zweites Mal mehr gibt," betonte Wolfgang Fritz nicht ohne Stolz abschließend.

Neuer Filialleiter in Bietzen ist Kevin Engel (32). Er stammt aus Bietzen und identifiziert sich voll und ganz mit seinen Aufgaben und den auf dem Bietzerberg lebenden Menschen. Bei der Sparkasse Saarbrücken ausgebildet und seit 2014 bei der Sparkasse in Merzig, kann er inzwischen auf elf Jahre Berufserfahrung als Kundenberater vorweisen und ist mit seiner Fachkompetenz und seinem Engagement nach den Worten von Frank Jakobs genau der richtige Mann an der richtigen Stelle.