Beckingens Sehnsucht nach der Bezirksliga

Beckingens Sehnsucht nach der Bezirksliga

Fußball-Kreisliga: FCB empfängt Gemeinde- und Aufstiegsrivalen Düppenweiler. Beide haben noch viel vor.

Die Lage des FC Beckingen ist mit Blick auf Rang zwei derzeit komfortabel: Mit 47 Punkten haben die Kreisliga-Fußballer als Zweiter acht Punkte Vorsprung auf den Tabellendritten FC Düppenweiler und würden Stand jetzt nach der Saison die Relegation um den Aufstieg bestreiten.

Allerdings hat Lokalrivale Düppenweiler mit 20 Partien ein Spiel weniger als der FCB absolviert. Theoretisch könnte die Mannschaft von Spielertrainer Carsten Schober bis auf zwei Zähler aufschließen, sollte sie an diesem Sonntag (15 Uhr) das direkte Duell auf dem Beckinger Kunstrasen gewinnen. Und genau das hat Düppenweiler vor. "Unser Ziel ist es, Platz zwei noch zu erreichen. Um da etwas Druck aufzubauen, müssen wir in Beckingen gewinnen", sagt der Spielertrainer.

Ein Sieg ist Pflicht - das ist auch das Motto für die Gastgeber, denn Trainer Holger Louis strebt trotz sieben Zähler Rückstand auf Spitzenreiter SV Menningen noch nach Höherem: "Es sind noch 21 Punkte zu vergeben. Die bekommt Menningen sicher nicht geschenkt. So ganz habe ich die Meisterschaft noch nicht abgehakt", sagt der 49-Jährige und verweist auf den Restspielplan. Menningen muss unter anderem noch zum heimstarken Ligasechsten SV Rissenthal (elf Mal unbesiegt) und nach Düppenweiler. Und schon an diesem Sonntag (15 Uhr) wartet mit dem Tabellen-Vierten SG Perl-Besch II eine knifflige Heimaufgabe auf den Primus.

Das Beckinger Programm ist deutlich leichter: Nach Düppenweiler wartet mit dem Fünften SG Obermosel (37 Punkte) nur noch am vorletzten Spieltag ein Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Die Aussage von Louis ("Wir müssen alles gewinnen, um noch eine Titelchance zu haben") scheint also durchaus umsetzbar - und wäre die Krönung einer gelungenen Runde. Denn nach zuletzt drei Mal Rang vier liegt der FCB nicht nur auf Kurs zu einer tabellarischen Verbesserung.

Es gelang auch, junge Spieler zu integrieren. "Neben Julian Reuther und Serge Wlassow hat gerade auch Nils Hornetz, der alle Spiele über 90 Minuten bestritt, eine tolle Entwicklung genommen", sagt Louis. Und gibt zu: "Die Sehnsucht ist schon groß, den Bezirksliga-Aufstieg mal zu schaffen. Primäres Ziel ist es aber, junge Spieler einzubauen."

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