| 20:16 Uhr

Jugend Trainiert
Basketballer vom Stefansberg lösen Ticket nach Berlin

Die Basketballer des Gymnasiums am Stefansberg freuen sich über die Tickets nach Berlin.
Die Basketballer des Gymnasiums am Stefansberg freuen sich über die Tickets nach Berlin. FOTO: Michael König
Merzig. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, schallte es aus einer der Kabinen in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle. Dort feierten die Basketballer des Merziger Gymnasiums am Stefansberg (GaS) mit lauten Gesängen. Gerade hatten sie sich in der Wettkampfklasse II des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ den Titel auf Landesebene gesichert und sich damit fürs Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Ganz überraschend kam der Erfolg der Basketballer aus Merzig nicht – zumal das Team schon im letzten Jahr nur knapp gescheitert war. „Wir haben natürlich gehofft, dass wir, wenn wir einen guten Tag erwischen, eine Chance haben. Wirklich an den Titel geglaubt, haben wir aber nicht“, sagte Kapitän Felix Groen in’t Woud. „Wir kennen uns aus den Jugendmannschaften im Verein, haben auch in der Schule vorher zusammen trainiert und uns vorgenommen, in jedem Spiel wirklich alles zu geben, um endlich dieses Ding zu gewinnen.“

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“, schallte es aus einer der Kabinen in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle. Dort feierten die Basketballer des Merziger Gymnasiums am Stefansberg (GaS) mit lauten Gesängen. Gerade hatten sie sich in der Wettkampfklasse II des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ den Titel auf Landesebene gesichert und sich damit fürs Bundesfinale in Berlin qualifiziert. Ganz überraschend kam der Erfolg der Basketballer aus Merzig nicht – zumal das Team schon im letzten Jahr nur knapp gescheitert war. „Wir haben natürlich gehofft, dass wir, wenn wir einen guten Tag erwischen, eine Chance haben. Wirklich an den Titel geglaubt, haben wir aber nicht“, sagte Kapitän Felix Groen in’t Woud. „Wir kennen uns aus den Jugendmannschaften im Verein, haben auch in der Schule vorher zusammen trainiert und uns vorgenommen, in jedem Spiel wirklich alles zu geben, um endlich dieses Ding zu gewinnen.“


Im Endspiel trafen die Merziger auf den Vorjahressieger, das St. Ingberter Leibnitz-Gymnasium. Und mit diesem Team hatte Merzig noch eine Rechnung offen. „Im letzten Jahr haben wir gegen diesen Gegner verloren“, erinnert Spieler Paul Thiede an die dadurch verpasste Berlin-Reise. Erwartungsgemäß entwickelte sich von Anfang an ein spannendes und umkämpftes Spiel, in dem sich beide Finalisten nichts schenkten.

„Die sehr gut aufgestellte Abwehr der St. Ingberter ließ ein Durchkommen zum Korb kaum zu und zwang unsere Jungs zu Distanzwürfen“, analysiert Sportlehrer Michael König. Erst gegen Ende des ausgeglichenen Matches, als St. Ingbert offensiv volles Risiko spielte, konnten die Jungs aus Merzig ihre Führung ausbauen und am Ende dann mit 26:17 den Sieg und das Ticket nach Berlin mit nach Hause zum Gymnasium am Stefansberg nehmen. „Die Leibnitz-Schüler aus St. Ingbert sind als Favoriten ins Spiel gegangen, waren schon öfter in Berlin, wir noch nie, vielleicht haben wir es daher ernster genommen. Wir waren komplett fokussiert, haben wirklich alles geben“, freute sich Spieler Paul Thiede über den gelungen Coup.

Ähnlich sah auch Kapitän Felix Groen in’t Woud das Geheimnis des Merziger Erfolges: „Ich glaube, wir wollten den Sieg einfach mehr. Unser Finalgegner war vielleicht sogar die technisch und qualitativ bessere Mannschaft, aber wir hatten einfach mehr Biss.“ Richtig fassen konnten Felix und seine Kumpels den Sieg auf Saarlandebene zunächst allerdings nicht: „Das war schon verrückt, wir konnten vor Adrenalin gar nicht klar denken. Erst als ich ein oder zwei Stunden zu Hause war, habe ich allmählich realisiert, dass wir es geschafft haben.“ Dort findet das Bundesfinale „Jugend trainiert“ vom 24. bis 28. April statt – ausgerechnet zu einem Termin, an dem Trainer Christian Baier als Zwölftklässler über seinen Abiturprüfungen brütet und sehr zur Enttäuschung seiner Jungs nicht mitfahren kann.

Für das Merziger Gymnasium am Stefansberg spielten: Felix Groen in’t Woud, Paul Thiede, Niko Becker, Jonas Kronewald, Raphael Nenno, Thiago Salm, Albert Schwabauer, Martin Schwabauer, Simon Steuer. Trainer waren Christian Baier und Michael König.