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"Ausbildung jetzt" ist Anlaufstelle für Jugendliche mit Problemen

Friseurin ist ein beliebter Beruf bei jungen Frauen. Foto: SZ
Friseurin ist ein beliebter Beruf bei jungen Frauen. Foto: SZ
Hilbringen. Die berufliche Ausbildung ist für Jugendliche und auch für die Ausbildungsbetriebe oftmals mit vielen Fragen und auch Problemen verbunden. Dies gilt umso mehr für so genannte benachteiligte Jugendliche, also Jugendliche mit einem schwierigen familiären, persönlichen oder schulischen Hintergrund

Hilbringen. Die berufliche Ausbildung ist für Jugendliche und auch für die Ausbildungsbetriebe oftmals mit vielen Fragen und auch Problemen verbunden. Dies gilt umso mehr für so genannte benachteiligte Jugendliche, also Jugendliche mit einem schwierigen familiären, persönlichen oder schulischen Hintergrund. Hier eine zuverlässige und kompetente Anlaufstelle zu stellen, ist die Aufgabe von "Ausbildung jetzt". Es soll benachteiligten Jugendlichen den Einstieg in das duale Ausbildungssystem ermöglichen. Dieses Landesprogramm gibt es bereits seit 1997. Es wird finanziert durch das Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes und den Europäischen Sozialfonds. Im Landkreis Merzig-Wadern ist die CEB mit der Durchführung des Projektes beauftragt. Ihre Mitarbeiter stehen den ausbildungswilligen Jugendlichen und den Ausbildungsbetrieben als ständiger Ansprechpartner im Vorfeld und während der Berufsausbildung zur Verfügung. Wer schulische Probleme hat, bekommt kostenlosen, individuellen Stütz- und Förderunterricht oder intensive Prüfungsvorbereitung durch erfahrene Lehrkräfte. Bei persönlichen Problemen werden gezielte Hilfestellungen durch die pädagogischen Mitarbeiter der CEB angeboten. Die Ausbildungsbetriebe, die bereit sind, Jugendlichen mit schulischen und sozialen Problemen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen, erhalten neben den Unterstützungsangeboten der CEB im Antragsmanagement und in pädagogischen Fragen einen einmaligen Zuschuss durch das saarländische Wirtschaftsministerium. Unter leicht veränderten Voraussetzungen, die die Zusätzlichkeit des Ausbildungsplatzes nicht mehr erfordern, zielt das Programm auch im 12. Jahr darauf ab, jugendlichen Neubewerbern trotz nachteiliger Voraussetzungen eine Berufsausbildung in einem Betrieb zu ermöglichen, um ihnen so eine gesicherte Lebensperspektive zu geben. redIn allen Fragen zu "Ausbildung jetzt" können sich Interessierte an die CEB-Akademie unter Telefon (06861) 930 818 an Jutta Eckert-Kaiser oder Birgit Boesen-Scherer wenden.