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Aus für den Saarschleife-Marathon

Da war noch richtig was los: Jörg Hooß (Nummer 13) sicherte sich im September den Sieg bei der 17. Auflage des Saarschleife-Marathons. Zumindest 2015 wird es keine Fortsetzung gegen. Foto: Jenal
Da war noch richtig was los: Jörg Hooß (Nummer 13) sicherte sich im September den Sieg bei der 17. Auflage des Saarschleife-Marathons. Zumindest 2015 wird es keine Fortsetzung gegen. Foto: Jenal FOTO: Jenal
Merzig. Das Aus für den Saarschleife-Marathon kam überraschend. SZ-Redakteurin Margit Stark und SZ-Redakteur Peter Wilhelm befragten dazu den neuen Vorsitzenden von Tri-Sport, Michael Leick, seinen Stellvertreter Arno Kewerkopf und Sportwart Volker Braun-Hübsch. Peter Wilhelm

Warum hat Tri-Sport Saar-Hochwald den Saarschleife-Marathon in diesem Jahr abgesagt?

Antwort: Der Verein hat sich entschlossen, am 15. August den 1. City-Triathlon in Merzig zu veranstalten. Zwei Großveranstaltungen innerhalb von drei Wochen sind für einen Verein unserer Größe nicht durchzuführen.

Was gab den Ausschlag - personelle oder eher finanzielle Gründe?

Antwort: Wie gesagt sind zwei Veranstaltungen dieser Größenordnung in so kurzer Zeit personell nicht zu realisieren. Hinzu kommt, dass der Saarschleife-Marathon aufgrund rückläufiger Starterzahlen ein zu großes wirtschaftliches Risiko birgt.

Ist die Veranstaltung nur für dieses Jahr ausgesetzt?

Antwort: Ja, vorerst ist sie nur für ein Jahr ausgesetzt.

Wird es die Veranstaltung im kommenden Jahr in neuer Version geben?

Antwort: Im Herbst werden wir ein neues Konzept erarbeiten und mit den Mitgliedern diskutieren.

Was wird sich ändern?

Antwort: Der logistische Aufwand muss minimiert werden, zum Beispiel sollte der Bustransfer zum Start entfallen.

Wie hoch sehen Sie die Chancen, dass es 2016 wieder einen Marathon geben wird?

Antwort: Die Chancen dafür stehen bei über 50 Prozent.

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