Auf zur Bio-Olympiade

Zunächst geht es Ende Februar für Jasmin Ross und Alina Schmidt nach Kiel. Bei der Kieler Woche werden vier Schüler ausgewählt, die Deutschland bei der Internationalen Bio-Olympiade in England vertreten.

Jasmin Ross und Alina Schmidt sind auf dem Weg nach Großbritannien: Die beiden Schülerinnen des Gymnasiums am Stefansberg haben sich vor kurzem für die dritte Runde der Internationalen Biologie-Olympiade (IBO) qualifiziert. Die zweite Runde hatten die Elftklässlerinnen im November am Landesinstitut für Pädagogik und Medien in Dudweiler bestanden. Das ist ihnen als einzige von insgesamt 31 saarländischen Teilnehmern aus der zweiten Runde gelungen. Jasmin hat bundesweit von über 600 Teilnehmern einen 19. Platz erreicht und Alina einen 27. Platz.

"Die Anforderungen der IBO gehen weit über den Unterrichtsstoff der Oberstufe hinaus", erläutert Betreuungslehrerin Mechthild Lux. Ihr zufolge besuchen die beiden Kandidatinnen zur Vorbereitung auf die dritte Runde des Wettbewerbs demnächst Landesseminare zu verschiedenen Bereichen der Biologie, darunter Molekularbiologie, Biostatistik, Anatomie und Artenkenntnis von Wirbellosen und Wirbeltieren sowie Botanik. Die Seminare werden von den IBO-Arbeitszirkelleitern an verschiedenen Schulstandorten und den Universitätsstandorten Saarbrücken und Homburg angeboten.

Junior-Studium an der Uni

In der "Kieler Woche" im Februar, werden schließlich vier Schüler ausgewählt, die Deutschland im Juli bei der IBO in Coventry, England Großbritannien. Dazu könnten dann Jasmin oder Alina gehören. "Die beiden sind echte Allround-Talente", meint Schulleiter Albert Ehl. Beide studieren ihm zufolge bereits im Rahmen des Junior-Studiums an der Uni in Saarbrücken. "Außerdem beteiligt sich Jasmin mit Erfolg auch bei ‚Jugend forscht' und dem Physikwettbewerb ‚Exciting Physics', Alina engagiert sich im Bundeswettbewerb Fremdsprachen, bei dem sie 2015 in Englisch Landessiegerin wurde."

Lehrerin Lux hofft, dass die beiden jungen Damen in Kiel erfolgreich sind. "Vielleicht zahlt sich die große Wettbewerbserfahrung der beiden ja auch bei der Biologie-Olympiade aus", sagt sie.

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