519 Kilometer im Regen geskatet

Orscholz · Die Mannschaft mit Akteuren aus Varades und Orscholz startete auch in diesem Jahr beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans für Inlineskater. Trotz sehr schlechter Wetterbedingungen gab's eine gute Platzierung.

 Das Deutsch-französische Partnerschaftsteam aus Varades und Orscholz erreichte den 105. von 530 Plätzen. Foto: Petra Kraus

Das Deutsch-französische Partnerschaftsteam aus Varades und Orscholz erreichte den 105. von 530 Plätzen. Foto: Petra Kraus

Foto: Petra Kraus

Zum fünften Mal in Folge beteiligten sich mehrere Inlineskater aus Orscholz und Umgebung in einem gemeinsamen Team mit den Inlineskatern ihrer Partnergemeinde Varades an der 15. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans für Inlineskater. Als das Team bei der letztjährigen Ausgabe dieses Rennens, in der Nacht, bei plötzlichem Abfall der Außentemperatur unter den Gefrierpunkt, beinahe zum Aufgeben gezwungen wurde, dachten sie: Schlimmer kann's eigentlich nicht mehr kommen; aber sie wurden eines besseren belehrt. Nachdem Sonne und Trockenheit sie beim Training verwöhnt hatten, öffnete der Himmel ausgerechnet am Rennwochenende seine Schleusen.

Von den 24 Stunden Renndauer regnete es unaufhörlich bis zur letzten Stunde, kurz vor dem Zieleinlauf. Das Partnerschaftsteam, aus sechs Varadesern, drei Saarländern (Anna Scheidhauer, Homburg; Dieter Bessey, Hilbringen; Zoltan Zifko, Orscholz) und einem Gastskater, Felix Facklam aus Eisenach, ließ trotz der schweren Rennbedingungen nie die Moral sinken, kämpfte tapfer und konnte am Ende mit einer beachtlichen Leistung unter diesen erschwerten Bedingungen mehr als zufrieden sein.

Schon vor dem Rennen , beim 300 m Qualifikationssprint um die Startposition auf regennasser Fahrbahn, sorgte der Eisenacher Sprintspezialist für eine kleine Sensation. Unter den über 500 teilnehmenden Mannschaften, darunter auch Profirennteams, erreichte er die sechstbeste Zeit und konnte sich so beim Start des Rennens ganz vorne nahe der Poleposition, mit den Besten, darunter auch dem Ex-Weltmeister, einreihen. Nach der 24-stündigen Regenschlacht, mit etlichen Stürzen, von denen das Partnerschaftsteam zum Glück verschont blieb, sprang dann am Ende, nach 124 Runden und 519 geskateten Kilometern der 105. Platz in der Gesamtwertung der 530 gemeldeten Mannschaften heraus. In der Klasse der 10er Teams erreichte das Team unter 200 Mannschaften den 40. Rang. Sieger des Rennens wurde das Team MPC BOOM um den Ex-Weltmeister Yann Guyader, mit 179 Runden und einer Renndistanz von 752 Kilometern.

Weitere Infos zum Rennen mit Bildergalerie unter:

www.24rollers.com

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