16 neue Bürger im Kreis Merzig-Wadern

16 neue Bürger im Kreis Merzig-Wadern

Aus aller Welt stammen die Menschen, die eine neue Heimat im Kreis Merzig-Wadern gefunden haben. Für die Feierstunde zur Begrüßung zeichnete lange Norbert Weins verantwortlich; er wurde nun verabschiedet.

"Ich freue mich sehr, dass Sie sich für die deutsche Staatsbürgerschaft und das Leben hier in unserem schönen Landkreis Merzig-Wadern entschieden haben", erklärte Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich am Dienstag bei der ersten Einbürgerungsfeier dieses Jahres. Mit einem kleinen Geschenk begrüßte die Landrätin die neuen Bürger herzlich im grünen Kreis.

12 Personen überreichte sie an diesem Abend die Einbürgerungsurkunde; vier Personen hatten diese schon im Vorfeld erhalten. Die neuen Bürger stammen aus der Türkei, Polen, Marokko, Serbien, Tschechien, Kamerun, Syrien und Ungarn.

Damit haben die neuen Bürgerinnen und Bürger ab sofort die deutsche Staatsbürgerschaft und so beispielsweise durch das Wahlrecht die Möglichkeit der Mitbestimmung.

Gelöbnis und Hymne

In dieser Feierstunde im Landratsamt Merzig sprach jeder neue Staatsbürger das Gelöbnis; gemeinsam wurde die deutsche Nationalhymne gesungen. Der anschließende Umtrunk gab Gelegenheit, sich auszutauschen. Ebenfalls an der Feier teilgenommen hatten Daniela Rupp vom Ministerium für Inneres und Sport, Sachgebiet Einbürgerungen, Axel Riplinger, Beigeordneter der Kreisstadt Merzig , Christoph Trampert, Beigeordneter der Stadt Wadern, und Edmund Kütten, CDU-Fraktionsvorsitzender.

Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich dankte ebenfalls Norbert Weins, Leiter der Straßenverkehrs- und Kreisordnungsbehörde, für sein Engagement hinsichtlich der Einbürgerungsfeier. "Das war eine sehr gute Idee. Diese Feier ist ein kleines Dankeschön für die Integrationsanstrengungen und damit verbunden die Hoffnung, dass unsere neuen Bürgerinnen und Bürger sich in unserem Landkreis wohlfühlen und weiterhin wohlfühlen werden."

Verabschiedet in Ruhestand

Für Norbert Weins war dies die letzte Feier, die er mitorganisierte. Ab 31. Januar geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Seine Aufgaben übernimmt Joachim Brill.

Zum Thema:

Hintergrund Im Jahr 2015 wurden 104 Einbürgerungsurkunden an Menschen aus 52 Nationen überreicht. Darunter waren folgende Nationalitäten am häufigsten vertreten: 18 Mal italienisch, 14 Mal türkisch, 7 Mal polnisch, 7 Mal syrisch, 6 Mal brasilianisch. Im Jahr 2014 wurden 95 Urkunden an Einbürgerungsbewerber ausgehändigt. Die Anträge auf Einbürgerung werden seit dem 1. Juli 2011 beim Landkreis gestellt. Für Grundsatzfragen des Staatsangehörigkeitsrechts ist das Ministerium für Inneres und Sport zuständig und gleichzeitig die Einbürgerungsbehörde des Landes. red

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