„Wir haben viel erreicht“ Merziger wollte 730 Kilometer wie ein Römer marschieren – warum er die Mission abbrechen musste

Merzig/Koblenz · Zum Abschluss seines Studiums hatte Tommes Rute aus Merzig einen Marsch entlang des historischen Limes geplant. Warum der schwierige Marsch vorzeitig abgebrochen werden musste – und warum er dennoch ein Erfolg war.

 Tommes Rute (Mitte) aus Merzig marschiert auf einer der Etappen des Limesmarsches. Begleitet wird der 26-Jährige von Michael Holler (links) und Tobias Nettekoven (rechts).

Tommes Rute (Mitte) aus Merzig marschiert auf einer der Etappen des Limesmarsches. Begleitet wird der 26-Jährige von Michael Holler (links) und Tobias Nettekoven (rechts).

Foto: Spielplan Agentur

Der Limesmarsch von Tommes Rute aus Merzig und seinen Mitstreitern, er sollte eigentlich viel länger dauern. Doch statt rund 730 Kilometern in historischer Rüstung römischer Legionären den Limes entlang zu marschieren, war für die Truppe um Rute bereits nach acht Tagen und 200 gewanderten Kilometern Schluss. Dennoch will der Musikpädagoge aus der Viezstadt das Erreichte nicht klein reden: „Wir haben viel erreicht, viel herausgefunden und sind zu einer tollen Gruppe zusammengewachsen, die sehr kameradschaftlich und familiär geworden ist.“