Zuwächse in wesentlichen Sparten

Die Volksbank Untere Saar eG bleibt trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf gutem Kurs. Das beweist ein Bericht in der Vertreterversammlung. Er weist ein wiederum erfolgreiches Jahr 2013 aus.

Mit Impressionen des vielfältigen Engagements der Bank im Geschäftsgebiet startete die ordentliche Vertreterversammlung der Volksbank Untere Saar eG im gut besetzten Saalbau Losheim.

Klaus Thiery, Vorsitzender des Aufsichtsrates, begrüßte rund 200 Vertreter, Mitglieder, Kunden und Gäste. Auch Repräsentanten der Deutschen Bundesbank, der genossenschaftlichen Zentralbank (DZ Bank), des Rechenzentrums und der Verbundpartner R+V Versicherung, Bausparkasse Schwäbisch Hall und Union Investment interessierten sich für die Entwicklung der Volksbank Untere Saar . Thiery sprach von einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2013 und einer guten Entwicklung der Bank. In einem wiederum sehr schwierigen Marktumfeld führte er die positive Entwicklung unter anderem auf die besonnene und strategisch ausgerichtete Geschäftspolitik zurück. Vorstandsvorsitzender Bernd Mayer sprach zunächst über "die Quadratur des Kreises", wie er sagte. Er griff die ausufernde Regulatorik auf, unter der nicht nur die Mitarbeiter der Bank zu leiden hätten, sondern auch die Kunden . Mayer warb um Verständnis und stellte auch klar, dass die Banken angehalten würden, viele Dinge, die ihren Ursprung in Gesetz und Politik haben, umzusetzen. Zu seinem Leidwesen beschwerten sich die Kunden bei der Bank, die jedoch keine Handlungsalternativen habe.

Jüngstes Beispiel sei die Verpflichtung des Bundeszentralamtes für Steuern, das die Banken dazu verpflichtet hat, alle Kunden zu informieren, dass sie einer direkten Weiterleitung der Kirchensteuer von der Bank an das Finanzamt widersprechen können. Eine Informationskampagne wurde in der Volksbank gestartet, die Personalressourcen band, die viel Geld gekostet hat und die bei vielen Kunden die Frage aufwarf: Was soll das?

Den Ausführungen, zu dem die Banken belastenden Thema Regulatorik, folgten Informationen, von denen der Vorstandsvorsitzende der Bank deutlich lieber berichtete. Mit der vorgestellten Nachhaltigkeits- und Förderbilanz dokumentierte Mayer die Verbundenheit und auch die gesellschaftspolitische Verantwortung, welche die Volksbank gerne an der Unteren Saar übernehme.

Die Nachfrage nach dem Produkt- und Dienstleistungsangebot der Bank führte in allen wesentlichen Sparten zu teils deutlichen Zuwächsen. Das Kreditvolumen stieg um deutliche 6,7 Prozent auf 325 Millionen Euro . Die Kundeneinlagen stiegen um 1,2 Prozent auf 355 Millionen Euro und die Bilanzsumme wuchs um 1,4 Prozent auf 466 Millionen Euro . Beeindruckt waren die Gäste von der Entwicklung des betreuten Kundenvolumens, das sind die Einlagen und Kredite bei der Volksbank und die Gelder, die bei den vielfach ausgezeichneten Verbundpartnern angelegt oder ausgeliehen sind. Seit 2009 hat sich dieses Volumen um mehr als 160 Millionen Euro auf jetzt 991 Millionen Euro erhöht. Allein im Berichtsjahr um 5,9 Prozent, was einer Steigerung von 55 Millionen Euro entspricht. Laut Mayer spiegelt diese Entwicklung das Vertrauen der Kunden in die Volksbank und die Leistungsstärke des genossenschaftlichen Verbundes beeindruckend wider. Ein herzliches Dankeschön sprach Mayer allen aus, die zur positiven Entwicklung der Bank bisher beigetragen haben. Der Dank galt den Kunden , Mitgliedern und Geschäftspartnern für das entgegengebrachte Vertrauen, dem Vorstandskollegen Jürgen Enzweiler, den engagierten Führungskräften und Mitarbeitern, dem Aufsichtsrat und den Vertretern des genossenschaftlichen Finanzverbundes. Vorstandsmitglied Jürgen Enzweiler erläuterte der Versammlung eine Satzungsänderung im Zusammenhang mit der Festlegung der Höchstkreditgrenze.

Änderungen ergaben sich bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrates. Bernd Schmidt wurde für eine weitere Amtszeit wiedergewählt, Bodo Jochem und Jürgen Jung schieden mit Erreichen der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus.

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Auf einen BlickDie Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat übernahm Reinhold Fontaine, der beiden Gremien für die solide Arbeit in 2013 dankte. "Getragen" wird die Volksbank Untere Saar eG von ihren 15 000 Mitgliedern, diesen ist die Bank besonders verpflichtet. Die Mitgliederehrung hat somit einen festen Platz im Programmablauf der Versammlung. Vorstandschef Bernd Mayer dankte den vielen, treuen und verlässlichen Mitgliedern, die oft über Jahrzehnte die Geschicke der Volksbank mitbestimmt haben. Gleichzeitig warb er für den Mitgliedernachwuchs und freute sich, die drei beziehungsweise vier jüngsten Mitglieder des Berichtsjahres im Saalbau zu begrüßen. "So früh diese besondere Verbindung mit der Volksbank einzugehen, daraus kann Großes werden" sagte er. red