| 19:33 Uhr

Wie Elefanten in der Kalahari

Feuer und Flamme: Bei der „Mission Schlamm“ geht es bisweilen auch heiß her. Und in diesem Jahr angesichts der vorhergesagten Temperaturen sowieso. Fotos: Veranstalter
Feuer und Flamme: Bei der „Mission Schlamm“ geht es bisweilen auch heiß her. Und in diesem Jahr angesichts der vorhergesagten Temperaturen sowieso. Fotos: Veranstalter
Losheim. Am Sonntag wird das Gelände am Losheimer Stausee zum Paradies für Schlammfans. Bei der dritten Auflage der „Mission Mudder“ erwarten die Veranstalter rund 1600 Teilnehmer, denen die mit Hindernissen gespickte Strecke einiges abverlangen wird. David Benedyczuk

Am Sonntag steht sie wieder an: die beispiellose Schlamm-Schlacht am Losheimer Stausee. "Mission Mudder" - damit war bereits in den vergangenen beiden Jahren für die Teilnehmer jede Menge Spaß verbunden. Mit "Mission Schlamm", so lässt sich der Lauf über eine mit etlichen Hindernissen und Unwegsamkeiten gespickte Strecke am besten übersetzen. Und dieses Mal wird der Wettkampf seinem Namen noch ein gutes Stück mehr gerecht. Nathalie Klein vom Veranstalter Tat & Drang verrät: "Wir haben jetzt darauf geachtet, dass noch mehr Matsch-Hindernisse dabei sind. Denn die haben die Starter einfach am liebsten." Und so wird es bei der dritten Mission Mudder "sechs bis sieben Schlammfelder" geben.


Bei den erwarteten 30 Grad und mehr dürfen sich die Läufer dann wie Elefanten in der afrikanischen Kalahari fühlen, die der großen Hitze in der Wüste ebenfalls mit einem ausgiebigen Schlammbad trotzen. Dennoch betont Klein, dass es wichtig sei, sich für die hohen Temperaturen entsprechend zu präparieren. "Sonnenschutz und genug Wasser, denn es kann da schon heftig werden", weiß sie anhand ihrer Erfahrungen. Zumal rund 75 Prozent der Teilnehmer bei der Mission Mudder nicht regelmäßig Sport treiben. Was die Starterzahl an Morast-Fans angeht, so wird diese bei der dritten Auflage übrigens eine deutliche Steigerung erfahren. Nachdem im Vorjahr die Tausendermarke noch verfehlt wurde, erwarten die Veranstalter für Sonntag "fast das Doppelte an Teilnehmern. Wir werden etwa 1600 Läufer am Start haben", sagt Klein und ergänzt: "Wir haben das Konzept und die Streckenführung geändert. Wir haben Dinge ausgeklammert, die nicht ganz so wichtig waren." Dadurch wurde auch die Anmeldung etwas billiger, etwa durch das Weglassen des speziellen Mission-Mudder-Shirts. Das kann jetzt separat dazu gebucht werden.

Was die Strecke betrifft, wird es dieses Mal keine Unterscheidungen mehr geben. "Vorher hatten wir eine kleine und eine große Runde. In diesem Jahr haben wir die Hindernisse alle auf einer Strecke platziert, die dafür aber zwei Mal gebucht werden kann", verrät Klein.



Für die Läufer bedeutet das, dass die knapp 30 Hindernisse deutlich näher aufeinander folgen. "Da geht es Schlag auf Schlag", verspricht die Geschäftsführerin.

Wer sich noch nicht angemeldet hat, nun aber doch noch Lust auf eine ausgiebige Schlammtour bekommt, kann am Samstag zwischen 15 und 19 Uhr sowie am Veranstaltungstag zwischen 10 und 13 Uhr am Eventgelände am Stausee nachmelden. Die "Mission Mudder" startet am Sonntag um 13.30 Uhr.

Schlamm drüber: In diesem Jahr warten auf die Teilnehmer noch mehr Matsch-Hindernisse als im vergangenen Jahr.
Schlamm drüber: In diesem Jahr warten auf die Teilnehmer noch mehr Matsch-Hindernisse als im vergangenen Jahr.