Wertstoff-Zentrum wird erweitert

Losheim am See. Zurzeit laufen die Arbeiten an einem flächendeckenden Netz von EVS Wertstoff-Zentren. Grund für die beiden Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch und Karl Heinz Ecker mit ihren Mitarbeitern die Gemeinde Losheim am See aufzusuchen, um vor Ort die Vertragsunterzeichnung vorzunehmen. Bürgermeister Lothar Christ begrüßte die Delegation im Bistro am Stausee

Losheim am See. Zurzeit laufen die Arbeiten an einem flächendeckenden Netz von EVS Wertstoff-Zentren. Grund für die beiden Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch und Karl Heinz Ecker mit ihren Mitarbeitern die Gemeinde Losheim am See aufzusuchen, um vor Ort die Vertragsunterzeichnung vorzunehmen. Bürgermeister Lothar Christ begrüßte die Delegation im Bistro am Stausee. Hier unterzeichnete die Gemeinde gemeinsam mit dem Entsorgungsverband Saar einen öffentlichen-rechtlichen Vertrag, in dem alle wesentlichen organisatorischen und finanziellen Regelungen für den Standort Losheim festgehalten sind. Der bestehende Wertstoffhof im ehemaligen Monzgelände in Losheim wird nach Darstellung der beiden EVS-Geschäftsführer erweitert und neu geordnet. Durch die Umnutzung einer vorhandenen Halle und den Bau einer Rampe, von der aus bequem in Container entladen werden kann, wird er auf den komfortablen Standard gebracht, der allen EVS Wertstoff-Zentren zu Grunde liegen wird. Künftig wird es an 18 Standorten EVS Wertstoff-Zentren geben. Die Standorte der EVS Wertstoff-Zentren wurden so gewählt, dass für jeden Bürger eines in gut erreichbarer Nähe liegt. Die Baumaßnahmen für das Losheimer Wertstoff-Zentrum sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Die Unterstützung durch den EVS erlaube es laut Bürgermeister Christ der Gemeinde eine Erweiterung der schon lange gewünschten Öffnungszeiten, um die große Nachfrage besser abdecken zu können. Die Losheimer Arbeitsmarktinitiative (LAI) wird in Kooperation mit dem EVS Wertstoff-Zentrum Losheim auch weiterhin einen Secondhand-Laden und eine Möbelbörse betreiben, in denen Alltagsgegenstände, Kleider und Elektroartikel zu sehr günstigen Preisen verkauft werden. Auch eine Caféecke soll in diesem Bereich noch eingerichtet werden. Christ bedankte sich bei den Geschäftsführern für die Unterstützung, wodurch der Bau eines Wertstoff-Zentrums mit bis zu 350 000 Euro bezuschusst werden kann. Bis zu 230 000 Euro fließen jährlich als Betriebskostenzuschuss an jedes Wertstoff-Zentrum. "Die EVS-Wertstoff-Zentren werden in einem einheitlichen sehr hohen Standard angelegt und können jeweils von allen Saarländerinnen und Saarländern genutzt werden", so EVS-Geschäftsführer Dr. Heribert Gisch. "Außerdem sind unsere Wertstoff-Zentren das ideale Gegenstück zum mengenabhängigen Abfall-Gebührensystem. Sie ermöglichen die Abfallmenge der Grauen Tonne zu reduzieren", so Gischs Kollege Karl Heinz Ecker. red/dy "EVS-Wertstoff-Zentren werden in einem einheitlich sehr hohen Standard angelegt."Dr. Heribert Gisch