Wasserspiele können bald beginnen

Der Stausee in Losheim ist bald um eine weitere Attraktion reicher. Zwischen Strandbad und Park der Vierjahreszeiten entsteht ein Wassergarten mit außergewöhnlichem Abenteuer- und Wasserspielplatz.

. Bürgermeister Lothar Christ und Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger informierten sich vor Ort über den Stand der Arbeiten. "Wasser marsch" hieß es, als sie im Duett die Wippschaukel einweihten. Der Eigenbetrieb für Touristik, Freizeit und Kultur der Gemeinde Losheim am See will mit diesem Abenteuer- und Wasserspielplatz unmittelbar neben dem Eventgelände auch das Strandbad am Stausee aufwerten. Er zieht sich als Band aus dem Garten der Vierjahreszeiten in der Falllinie hinter dem Nabu-Garten bis zum See und wird damit sowohl Teil des Parks der Vierjahreszeiten als auch des Strandbads sein.

Um den wetter- und jahreszeitlich unterschiedlichen Nutzungsarten der beiden Einrichtungen gerecht zu werden, gibt es eine bauliche Trennung zwischen den beiden Teilen des Wasserspielplatzes. Damit können ein Teil oder beide Teile unabhängig voneinander, aber auch beide Teile gemeinsam betrieben werden. Dabei werden verschiedene Spielaktivitäten integriert.

Zum einen Spiele, bei denen es äußerst nass zugeht. Diese sind nahe am Seeufer platziert, wo sie auch von den Strandbadbesuchern genutzt werden. Andererseits sind aber auch Aktivitäten möglich, die man bekleidet und in der kühleren Jahreszeit ausüben kann.

Dieser Bereich befindet sich im Park der Vierjahreszeiten. Um den Wasserspielplatz einzurichten, sind entsprechende Infrastruktur-Maßnahmen erforderlich. Zum einen ist dies der Einbau einer Pumpstation im Stausee für einen Pufferspeicher oberhalb des Wasserspielplatzes. Von dort aus wird der offene Wasserlauf gespeist, der sich durch die gesamte Anlage schlängeln wird. Dieser künstliche Bach wird naturnah angelegt. Baustoffe wie Kies, Splitt, Wasserbausteine und Findlinge aus der Region werden hier verarbeitet. Die neuen Wege und Aufenthaltsbereiche für die Besucher werden größtenteils mit wasserdurchlässigen Belägen ausgebaut. Nur dort, wo durch die Spielgeräte viel Wasser zu erwarten ist, werden Teilflächen gepflastert. Zusätzliche Bäume und Pflanzflächen sollen ebenfalls zur Aufwertung des überplanten Areals beitragen. Zusätzlich wird in dem Bereich, der den Wasserspielplatz mit dem Park direkt vernetzt, die Ausstattung um besonders attraktive Elemente ergänzt. Damit will man verstärkt Eltern, die mit ihren Kindern den Wasserspielplatz besuchen, ansprechen und zum Verweilen anregen.

Der geplante Wasserspielplatz sowie die Ergänzung der Ausstattung im Garten der Vierjahreszeiten sollen das bereits bestehende Freizeitangebot der Gemeinde Losheim für Familien wirkungsvoll bereichern, was den Besuch des Gartens für viele Altersschichten attraktiver machen soll.

Der Wasserspielplatz wird rund 2000 Quadratmeter groß. Rund 600 000 Euro wird das ehrgeizige Projekt kosten. Das Tourismus-Referat des saarländischen Wirtschaftsministeriums übernimmt 70 Prozent der Kosten.