Wahlen erhält mit Beginn der nächsten Bausaison neue Kirchentreppe

Kostenpflichtiger Inhalt: Neue Kirchentreppe für Wahlen : Geldregen für die Stufen zum Gotteshaus

Sanierung der Kirchentreppe wurde in ein Landesprogramm zur Dorferneuerung aufgenommen: gut 265 000 Euro Unterstützung.

Der guten Zusammenarbeit von Pfarrgemeinderat, Verwaltungsrat und Zivilgemeinde ist es zu verdanken, dass der Losheimer Ortsteil Wahlen mit Beginn der nächsten Bausaison eine neue Kirchentreppe bekommt. „Wahlen ist eines der schönsten Dörfer in der Gemeinde und die Kirche ist ihr geistliches und optisches Zentrum“, erklärte Pastor Stefan Alt.

Schon seit längerer Zeit beschäftigen sich die verantwortlichen Gremien mit dem Zustand der Treppe, die nicht nur optisch gelitten hat, sondern mittlerweile auch nicht mehr risikofrei zu begehen ist. „Es kann ja nicht angehen, dass die Gläubigen in ihre Kirche stolpern“, meinte der saarländische Minister für Umwelt und Verbraucherschutz, Reinhold Jost, der mit einem großen Scheck in den Losheimer Ortsteil gekommen war.

Wieder einmal ist es der Findigkeit von Ortsvorsteher Volker Braun zu verdanken, dass man in Saarbrücken auf das Problem in Wahlen aufmerksam wurde. Es gelang, die Baumaßnahme in einem Landesprogramm zur Dorferneuerung unterzubringen, und so wird das Projekt nun mit 65 Prozent der Kosten, also mit rund 265 000 Euro, bezuschusst. Wenn die Pfarrgemeinde den Antrag alleine gestellt hätte, wäre weniger als die Hälfte dabei herausgekommen, denn das Bistum ist in Bezug auf Zuschüsse sehr zurückhaltend geworden.

Die Treppe hat in den vielen Jahren nicht nur optisch gelitten, sondern ist mittlerweile auch nicht mehr risikofrei zu begehen. Foto: Werner Krewer

So gab es nun strahlende Gesichter bei Bernhard Caspar, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates, bei der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Ruth Selzer, und dem stellvertretenden Ortsvorsteher Christoph Schommer. Natürlich war auch der Bürgermeister der Gemeinde Losheim, Helmut Harth, hoch erfreut.

„Wahlen hat das Potenzial, zu einem der schönsten Dörfer des Saarlandes zu werden“, erklärte der Verwaltungschef begeistert. Er lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Kirchen- und Zivilgemeinde. Um die 12 Ortsteile der Gemeinde voll zur Entfaltung zu bringen, soll in jedem Dorf eine Zukunftswerkstatt etabliert werden, denn der Wille zur Erneuerung sei überall deutlich spürbar.

Die Wahlener und ihre Gäste feierten den Bewilligungsbescheid im alten Pfarrhaus, dem ebenfalls ein paar Sanierungsarbeiten gut täten. Für dieses Projekt macht bereits ein Spendenaufruf die Runde im Dorf. Die Wahlener wissen sich halt immer zu helfen.