Volles Haus und gute Laune

Bachem. Die Bachemer Mehrzweckhalle war an beiden Abenden bis auf die letzten Plätze ausverkauft, als die Ermittlungen wegen Gemüsediebstahl und anderen Delikten auf der Bühne aufgenommen wurden. Die Theateraufführungen des Lustspiels von Beate Irmisch, "Die Rentnergang" waren für den Verein wieder ein voller Erfolg

Bachem. Die Bachemer Mehrzweckhalle war an beiden Abenden bis auf die letzten Plätze ausverkauft, als die Ermittlungen wegen Gemüsediebstahl und anderen Delikten auf der Bühne aufgenommen wurden. Die Theateraufführungen des Lustspiels von Beate Irmisch, "Die Rentnergang" waren für den Verein wieder ein voller Erfolg. Gemüsediebstähle, Banküberfälle und eine hyperaktive Nachbarin Lotte Knacks (Gertrud Wagner, Brotdorf), das alles war zu viel für den überlasteten Dorfpolizisten Ernst Wackernagel (Edgar Baltes), aber unerwartete Hilfe bahnte sich in Form eines Seniorenpatrouillendienstes an. Die Rentnergang, bestehend aus den Siebzigjährigen: Egon (Jürgen Schumacher), der selbsternannte Anführer der Gang und geübter Fernglasspion, aber leider etwas vergesslich ist, Karl (Ernst Kautenburger) der nicht so gut hört, aber sehr gescheit ist, Walter (Klaus Fritz), der nicht viel sieht, dem aber Frauenkleider besonders gut stehen und Käte (Renate Weber), die immer die Übersicht behält und auch mal kräftig zulangen kann, leisteten bei den Aufklärungsarbeiten zum Gemüsediebstahl und zu zwei Banküberfällen in Bachem und Brotdorf ganze Arbeit und so konnten die üblen Verbrecher am Ende endlich dingfest gemacht werden. Eine zunächst verheimlichte Liebschaft zwischen Egon und Käte wurde durch Egons gewitzten Enkelsohn Hannes (Carsten Schreier) aufgedeckt und sorgte bei Egons Tochter Gerlinde (Alexa Lessel), seinem Schwiegersohn Hugo (Stephan Frank) und bei Käte's Schwiegertochter Liesbeth (Sarah Doll) zunächst für helle Aufregung. Doch wie es beim Theater eben so ist, am Ende war alles wieder gut, die Verbrecher saßen hinter Gittern und es wurde mit geschwungenen Haxen Kriminaltango getanzt... bis zum Abwinken.Hervorragend besetztDie Rollen waren hervorragend besetzt und die sehr wenigen "Textlücken" wurden durch die Souffleure Maria Hoff und Ilja Haubert gestopft. Die Regie führten Renate Weber und Werner Denis. Die Akteure sind in der Rückschau den über 600 hervorragenden Meisterdetektiven gegenüber dankbar für ihr Erscheinen am Tatort Mehrzweckhalle, die ihre Begeisterung durch rasenden Applaus zeigten. Die Veranstalter entschuldigen sich für die Verursachung von Lachkrämpfen und Klatschanfällen. Ein Teil des Erlöses wird vom für einen guten Zweck gespendet werden. Ein solches Theaterstück kann natürlich nicht ohne die vielen Helfer hinter den Kulissen aufgeführt werden. Der Verein bedankt sich hiermit bei den vielen Helfern, die die Bühne aufbauten und gestalteten, die herbeikarrten und abtransportierten, die verkauften und ansagten, die filmten und dekorierten, die Karten verkauften und die für das Wohl der Gäste und Spieler sorgten. Nicht zuletzt auch bei allen Akteuren und Souffleuren für die geleistete Zeit und Arbeit und deren Familien für ihr Verständnis. Für den guten Ton sorgte Helmut Moseler, für die Maske Myriam Jakowlew. red