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Losheim am See
Villa Regenbogen bekommt mehr Platz

Losheim am See. (leis) Die Kita „Villa Regenbogen“ soll saniert und erweitert werden. Dem stimmte der Losheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zu. Von Tina Leistenschneider

(leis) Die Kita „Villa Regenbogen“ soll saniert und erweitert werden. Dem stimmte der Losheimer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung zu.


Mit dem Konzept- und Entwurfserstellungen für die Sanierung und Erweiterung der Kita wurde das Architekturbüro Werner Riga aus Merzig beauftragt. Gemäß den Vorgaben des Bildungsministeriums für die Raumgrößen benötigt die Kita mit ihren aktuell sieben Gruppen eine Gesamtnutzungsfläche von etwa 1400 Quadratmetern, der Bestand weist derzeit nur eine Nutzungsfläche von zirka 900 Quadratmeter auf. Demnach müsste die fehlende Nutzungsfläche von rund 500 Quadratmetern neu geschaffen werden. In enger Zusammenarbeit mit der Kita und den Vertretern des Bildungsministeriums sowie dem Architekten sei ein Konzept erarbeitet worden, das durch das Ministerium bezuschusst werden könne. Das Konzept sieht dabei eine Erweiterung auf der Westseite mit Essensbereich, Gruppen- und Personalraum vor, im Ostbereich eine Renovierung der im Bestand befindlichen altersgemischten Gruppe und Krippengruppe, sowie die Neuordnung dieser Räumlichkeiten.

Im Zuge dessen sollen die Räume im Bestand grundsaniert werden hinsichtlich Ertüchtigung, Brandschutz, Erneuerung der Fenster, Böden, Licht, Technik und Schallschutz. Der Gemeinderat beschloss in seiner Sitzung die Vergabe der Planungsaufträge für die Elektrotechnik und für Heizungs-, Wasser-, Abwasser- und Sanitärtechnik. Die jetzigen Planungen sehen Investitionen von 1,8 Millionen vor, die bis 2020 zu finanzieren wären. Die Höhe des Zuschusses beträgt 60 Prozent. Mit der Eröffnung der siebten Gruppe im Mai 2016 in der Villa Regenbogen reagierte die Gemeinde auf die steigende Nachfrage beim Betreuungsangebot, da alle sieben Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde ausgelastet sind. Bereits in der Vergangenheit wurde die siebte Gruppe in der „Alten Schule auf dem Feld“ wegen des zusätzlichen Bedarfs an Kindergartenplätzen als Provisorium genutzt.