Verirrter Jäger bei Losheim löst Großeinsatz der Rettungskräfte aus

Nächtliche Suche bei Losheim : Verirrter Jäger löst Großeinsatz der Rettungskräfte aus

Ein orientierungsloser Jäger hielt in der Nacht zum Sonntag die Beamten der Polizei-Inspektion (PI) Nordsaarland und ein Großaufgebot von Rettungskräften bei Losheim auf Trab.

Gegen 0.55 Uhr war nach Mitteilung der Polizei auf der Dienststelle die Meldung eingegangen, dass vier Jäger mit niederländischer Staatsangehörigkeit eine Nachsuche nach einem geschossenen Wildschwein gestartet hatten, wobei einer der Jäger, ein 80-Jähriger aus Zerf, plötzlich mit seinem Hund spurlos verschwunden war. Letztmalig wurde der 80-Jährige demnach gegen Mitternacht im Waldgebiet bei Losheim in Höhe der Abfahrt in Richtung Bergen gesehen. Eine groß angelegte Suchaktion mit Feuerwehr-Kräften aus Losheim, Britten und Düppenweiler sowie Helfern vom Roten Kreuz, der Rettungshundestaffel, Polizeihundeführer sowie mehreren Polizeikommandos lief an. Eine Drohne der Feuerwehr Düppenweiler kam mit Wärmebildkamera zum Einsatz. Weitere Organisationen, wie etwa die Mantrailer aus Kaiserslautern und mehrere Flächenspürhunde aus Landau, wurden angefordert. Um 4.11 Uhr dann wurden der Vermisste und sein Hund wohlauf, etwa 450 Meter vom Erlegeort des Wildschweines entfernt, in einem Waldgelände bei Hausbach von Feuerwehrkräften aufgefunden. Der Mann hatte sich schlichtweg verlaufen.

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