Test mit Drehleiter und Löschkanone

Niederlosheim. An der Jahreshauptübung der Werkfeuerwehr des Homanit-Werkes in Niederlosheim nahm auch die Freiwillige Feuerwehr aus Losheim teil. Beide Wehren wurden am Übungstag in der Abenddämmerung durch Funkmelder alarmiert. Laut Übungsszenario war es zu einem Brand im Bereich des Labors gekommen

Niederlosheim. An der Jahreshauptübung der Werkfeuerwehr des Homanit-Werkes in Niederlosheim nahm auch die Freiwillige Feuerwehr aus Losheim teil. Beide Wehren wurden am Übungstag in der Abenddämmerung durch Funkmelder alarmiert. Laut Übungsszenario war es zu einem Brand im Bereich des Labors gekommen. Ebenso wurden Mitarbeiter verletzt und konnten sich nicht selbstständig in Sicherheit bringen.Der Übungsablauf: Nach Ankunft der Werkfeuerwehr an der Einsatzstelle und Erkundung der Lage durch den Einsatzleiter ließ dieser sofort die Freiwillige Feuerwehr des Löschbezirkes Losheim über die Kreiseinsatzzentrale nachalarmieren. Ebenso wurden über den Pförtner die Ersthelfer der Firma Homanit alarmiert. Die Werkfeuerwehr übernahm sofort die Brandbekämpfung im Laborbereich. Atemschutztrupps durchsuchten das Gebäude nach vermissten Personen und bekämpften den Brand von innen. Nach Eintreffen der Einsatzkräfte aus Losheim wurde sofort eine Einsatzleitung über den Einsatzleitwagen gebildet. Zwei Atemschutztrupps drangen mit C-Schlauch in das Gebäude vor und unterstützten die Werkfeuerwehr bei der Brandbekämpfung und beim Absuchen der Räume, hier hauptsächlich im Sozial- und Umkleidebereich.Umfangreicher LöschangriffÜber die Drehleiter des Löschbezirkes Losheim konnten zwei Personen von dem hier eingesetzten Atemschutztrupp gerettet werden. Des Weiteren wurde ein umfangreicher Löschangriff mit der Löschkanone über die Drehleiter vorgenommen. Die Wasserversorgung für die Drehleiter stellte ein eigenes Einsatzfahrzeug sicher. Die geretteten Personen wurden an die Ersthelfer der Firma Homanit zur weiteren Betreuung und Versorgung übergeben. Nach rund einer Stunde war die Übung beendet, die Einsatzkräfte konnten das ganze Material wieder in den Fahrzeugen verstauen. Bei der anschließenden Abschlussbesprechung dankten der Vorsitzende des Beirates, Fritz Homann, Geschäftsführer Ernst Keider und der Wehrführer der Werkfeuerwehr, Edmund Heinz, allen Beteiligten für das Engagement während der Übung und die Bereitschaft, auch im Ernstfall zu helfen. Sie waren der Meinung, dass die Übung den guten Ausbildungsstand der Feuerwehrleute widergespiegelt habe. red