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Schüler gehen neue Aufgaben spielerisch an

Schüler gehen neue Aufgaben spielerisch an

Kennenlerntage der Gemeinschaftschule Losheim ermöglichen Fünftklässlern einen leichteren Start an der neuen Schule

Komme ich mit meinen neuen Klassenkameraden zurecht? Wie werde ich mich in den neuen Fächern schlagen? Welche Ziele setze ich mir im Leben? Fragen, die Grundschüler beim Wechsel auf die weiterführenden Schulen beschäftigen. Um allen Neuankömmlingen den Schulstart so angenehm wie möglich zu machen, bietet die Gemeinschaftsschule Losheim zu Beginn des ersten Halbjahres die Kennenlerntage an. So auch für die aktuellen Fünftklässler. In einer ersten Einführungswoche direkt nach den Sommerferien lernten sie zunächst alle Räume ihrer neuen Schule kennen und erhielten zugleich erste Orientierungshilfen für den Schulalltag.

Vor den Herbstferien ging es dann gemeinsam für mehrere Tage in die Jugendherberge Dreisbach. Ausflüge zum Baumwipfelpfad in Orscholz und zur Burg Montclair sowie Spiele in der Gruppe dienten der Stärkung des Schülerverbands, um Kontakte und Beziehungen in der Klasse aufzubauen und zu pflegen.

Als Abschluss der Kennenlerntage bot der Losheimer Pastoralreferent Thorsten Hoffmann zu Beginn des neuen Jahres noch einmal für jede Klasse ein mehrstündiges Projekt an. Nach einer vertieften Runde mit Kennenlernspielen folgten abwechslungsreiche Kooperationsspiele. Bei dem Spiel "Ballkette" lernten die Schüler beispielsweise, spielerisch Verantwortung zu übernehmen und trainierten zudem ihr Konzentrationsvermögen und ihre Aufmerksamkeit.

Auch das Spiel "Turmbau" verlangte höchste Konzentration und Fingerspitzengefühl. Jeder Bauklotz war über zahlreiche Schnüre verbunden, an denen die Teilnehmer ziehen mussten. Nur gemeinsam konnte so der Turm erbaut werden. Per Absprache wurden die Klötze aufeinandergestapelt. Fiel ein Klotz herunter, musste die Gruppe ihn entsprechend der Spielregeln erneut positionieren. Hoffmann wurde in diesem Modul durch die Schulsozialarbeiterin unterstützt, die "hierdurch neue Einblicke in die Klassengemeinschaft erhält, um bedarfsgerechte Unterstützung für Schüler und Lehrkräfte anbieten zu können", sagt Schulleiter Gerd Bermann.