Schicke Spinde in Feuerwehrrot

Bei den Renovierungsarbeiten im Gerätehaus der Feuerwehr Rimlingen mussten auch die alten Schränke für die Einsatzkleidung erneuert werden. Der Förderverein der Wehr übernahm die Kosten von 3700 Euro.

Ein freudiger Tag für die Freiwillige Feuerwehr Rimlingen und ein erneuter Beweis dafür, was geleistet werden kann, wenn die Gemeinschaft im Sinne aller an einem Strang zieht. Im Zuge einer notwendigen Renovierung des Gerätehauses hat der 2009 gegründete und derzeit 69 Mitglieder zählende Förderverein des Löschbezirks 30 neue Spinde für die Räume angeschafft.

Dem voraus ging eine aufwändigere Sanierung des Estrichs und Fliesenbodens in den Fahrzeughallen hinter der alten Schule, wofür die Mannschaft vor Ort den Anreiz gab. Um der Gemeinde finanziell und logistisch entgegenzukommen, entfernte man die marode Bausubstanz in Eigenarbeit, bevor ein Unternehmen hinzugezogen wurde, das die Parkflächen fachgerecht erneuerte. Hätte die Wehr nicht in eigener Initiative gehandelt, wären die Arbeiten wesentlich kostspieliger ausgefallen. Besonderer Dank galt der einheimischen Elektro- und Heizungsfirma Hermann Schmitt, die für die Lösch- und Nutzfahrzeuge während der sechswöchigen Renovierungsphase einen überdachten Stellplatz auf ihrem Betriebsgelände zur Verfügung stellte.

Bei alledem nutzte man auch gleich die Gelegenheit, die Fahrzeughallen neu anzustreichen, was nicht zuletzt mit einer großzügigen Material- und Farbspende des Betriebs von Stuckateurmeister und Maler Adriano Brausch mühelos vonstatten ging. Im Zuge dieser Instandsetzung auf mehreren Ebenen erschienen die bisherigen Spinde für die Ausrüstung und Einsatzkleidung der aktiven Mannschaft, die immerhin über drei Jahrzehnte alt waren, nicht mehr angemessen. Also sprang der Förderverein ein und investierte 3700 Euro , um 30 neue, feuerwehrrot lackierte Schränke anzuschaffen.

"Der Löschbezirk Rimlingen bedankt sich herzlich bei den Zuständigen, die dies in die Wege leiteten und einmal mehr Zeugnis davon ablegten, dass es um die Kameradschaftlichkeit und Hilfsbereitschaft in unserem Dorf nach wie vor bestens bestellt ist", betont Löschbezirksführer Thomas Schiffmann.

Tatkräftige Unterstützung

Der Förderverein hat die aktive Wehr in den sieben Jahren seines Bestehens schon mehrfach mit zweckmäßigen Sachspenden unterstützt, so neben den jetzigen neuen Spinden bereits mit einer Nebelmaschine für reelle Übungen, einem Beamer, Atemschutzmasken , Softhelljacken, Polo-T-Shirts, Leinenbeuteln, Helmen für die Jugendfeuerwehr, Verlängerungskabel und einer Alarmanlage nach einem erfolgten Einbruch in das Gerätehaus. In klammen Zeiten der Gemeindekasse sind dies sehr wertvolle Hilfen. Der Verein schöpft seine Finanzkraft und damit Spendemöglichkeiten aber nicht nur aus Mitgliedsbeiträgen, sondern ist mit und bei Veranstaltungen wie der Kirmes, dem Martinszug usw., bei denen neben dem kulturellen Wert für die Dorfgemeinschaft natürlich auch einiges an Geld zusammen kommt, sehr aktiv. Er leistet damit, wie einige andere Feuerwehrfördervereine im Landkreis eine lobenswerte Arbeit für die Löschbezirke.