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Krönung
Scheidener Narrenvolk jubelte den Tollitäten zu

Das neue Prinzenpaar, Prinz Peter I. und Prinzessin Alina I.
Das neue Prinzenpaar, Prinz Peter I. und Prinzessin Alina I. FOTO: Werner Krewer
Scheiden. Von Ute Keil

Hoch ging es her bei Evi in den Scheidener Stuben, wo ein fröhliches Völkchen gespannt auf die neuen Prinzenpaare wartete. Zuvor rief Daniela Kerber aber die Tollitäten der vergangenen Session auf den Plan, und da wurde so einiges aus dem Nähkästchen geplaudert. Hatte sich doch Prinz Kevin laut Aussage seiner Lara in Wahlen kräftig daneben benommen. Aber Lara scheint auch nicht ganz ohne zu sein, denn die kindlichen Tollitäten, Jule I. und Liam I., hatten streng darauf achten müssen, dass Lara stets nur mit dem richtigen Prinzen nach Hause ging.


Ja, und nun schlug die Abschiedsstunde. Ihre Leichtfüßischkeit, Prinzessin Lilly I. von alles Müller, oder was?, und Seine Akrobatischkeit, Prinz Luis I. von alles Baldes oder was?, werden ab jetzt das Jungvolk regieren. Bei den Großen gibt es eine Konstellation, die vor 15 Jahren schon einmal da war: Jakobs und Leidisch, zwei Familien, bei denen die Fösendszeit einen unverrückbaren Platz im Terminkalender einnehmen. Aktuell sind es nun Seine Weltmännlichkeit, Prinz Peter I. von „Ich hab keine Zeit“, und Ihre Feinmotorischkeit, Prinzessin Alina I. von „Ich war et net“. Das Volk jubelte, obwohl man der Prinzessin nachsagt, dass sie gelegentlich Gläser zerschmeißt. Sie selbst nahm diese Anschuldigungen mit Humor und versprach: „Die Fösend, die wird richtig fett, und egal, was fällt – Ich war et net.“

Die Prinzenproklamation mündete in den traditionellen Hausball, den die Scheidener mit ihrem bekannten Wahlspruch eröffneten: „Mir gehn net ham, mir gehn net ham, mir bleiben hei!“



(eil)