Dunkles Kapitel der Heimatgeschichte Wie der Zweite Weltkrieg das Dorf Britten heimsuchte

Britten · Hans Werner Ewerhardy hat sich mit den Opfern beschäftigt, die der Zweite Weltkrieg in seinem Heimatort Britten gefordert hat. Sein Buch zeigt eindringlich die Gräuel des Krieges und das Leid der Betroffenen.

 Hans Werner Ewerhardy und Ortsvorsteher Philipp Ludwig auf dem Friedhof in Britten Foto: Ruth Solander

Hans Werner Ewerhardy und Ortsvorsteher Philipp Ludwig auf dem Friedhof in Britten Foto: Ruth Solander

Foto: Ruth Solander

Als Hans Werner Ewerhardy im Frühjahr 2020 damit begann, über das Schicksal der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Mitglieder der Familie Ewerhardy zu recherchieren, war ihm noch nicht bewusst, welchen Umfang seine Recherchen annehmen würden. Sein Interesse an den Kriegsereignissen in Britten war geweckt und eine aufwändige Recherche nahm ihren Lauf. Nach mehr als drei Jahren intensiver Arbeit ist eine bewegende Dokumentation zu den zahlreichen Opfern des Zweiten Weltkriegs entstanden. Ewerhardy machte es sich zur Aufgabe, die 110 Gefallenen, Vermissten und Ziviltoten aus Britten ins Gedächtnis zu rufen und ihnen ein Gesicht zurückzugeben.