Neuer Betreuer für die Wehrjugend

Nach drei Jahrzehnten im Einsatz für die Jugend der Losheimer Feuerwehren hat Klaus Thomé jetzt sein Amt niedergelegt. Als Nachfolger wählten alle zwölf Losheimer Löschbezirke Oliver Mohr.

Nach mehr als 30 Jahren Jugendarbeit , davon acht als Gemeindejugendbetreuer der Freiwilligen Feuerwehr Losheim am See, wurde Klaus Thomé aus Waldhölzbach in Ehren aus seinem Amt entlassen. 20 Jahre lang hatte er als stellvertretender Jugendbetreuer gewirkt, bevor er im Jahre 2008 die Gesamtleitung der Jugendarbeit übernahm. Für seine langjährigen Verdienste wurde ihm von Kreisbrandinspekteur Siegbert Bauer und Kreisjugendwart Stefan Conrad die Silberne Ehrennadel der Deutschen Jugendwehr verliehen.

Als Nachfolger ernannten Gemeindewehrführer Andreas Brausch und der erste Beigeordnete der Gemeinde Losheim, Norbert Müller, den 38-jährigen Brandmeister Oliver Mohr. Schon seit Langem sind sich die Jugendbetreuer der einzelnen Löschbezirke darüber einig, dass es für dieses Amt keinen Besseren gibt.

Mohr begann seine Laufbahn als Elfjähriger in der Jugendwehr Honzrath. Seit 2007 gehört der gelernte Maschinenbauschlosser zu den Aktiven in Losheim, seit 2011 ist er stellvertretender Jugendbetreuer der Gemeinde. Mohr hat nicht nur ein gutes Händchen für Kinder und Jugendliche, sondern er ist auch immer besonders schnell einsatzbereit, wohnt er doch praktisch Wand an Wand mit der Feuerwehr im Kernort.

Zu seinem Stellvertreter wurde Dominik Hissler aus Niederlosheim ernannt. Auch Hissler kann auf reiche Erfahrungen in der Jugendarbeit zurückgreifen. Der 34-jährige Oberfeuerwehrmann kam 2003 zur Jugendwehr und fünf Jahre später zu den Aktiven. Jahrelang wirkte er als Jugendgruppensprecher bis hinauf zur Landesebene.

"Bei diesem Gespann ist der Nachwuchs in guten Händen", meint Gemeindewehrführer Andreas Brausch. Zwölf Löschbezirke hat die Gemeinde Losheim, und in jedem Löschbezirk gibt es eine Jugendwehr. Wenn die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Losheim ohne Nachwuchssorgen in die Zukunft blicken könne, so Brausch, dann sein das vor allem Männern wie Thomé, Mohr und Hissler zu verdanken.