Narren proklamieren in Scheiden ihr neues Prinzenpaar

Neues Prinzenpaar in Scheiden : Singa I. und Joshi I. regieren die Narren

Die Scheidener Narren haben ihr Prinzenpaar sowie ihr Kinderprinzenpaar für die neue Session vorgestellt.

Wieder einmal war Evis Gute Stube so voll, dass die Tür fast nicht mehr zuging. Erwartungsvoll harrten die Scheidener Narren ihrer neuen Prinzenpaare, die Präsident Devid Hero aus dem Hut zaubern sollte. Aber zunächst galt es, Abschied zu nehmen von „Ihrer Unerschütterlichkeit Christina I.“ und „Seiner Zartheit Robin I.“, denen die Strapazen der vorigen Session noch ins Gesicht geschrieben standen.

Aber mit Alkohol lässt sich alles aushalten – von durchwachten Nächten bis zu Beinahe-Katastrophen beim Umzug, als das Aggregat fast in Flammen aufgegangen wäre, weil in den Kanistern nicht das drin war, was drauf stand. Die beiden müssen wohl sehr wild gefeiert und die diversen Hallen und Kneipen nicht immer geradeaus und sicheren Schrittes verlassen haben.

Jedenfalls stellte das neue Kinderpaar fest, dass die Kleinen nach dem Umzug wesentlich besser ausgesehen hatten als die Großen. Die zwei waren eh nicht auf den Mund gefallen, stammen sie doch beide aus Familien, in denen die Fösend eine wichtige Rolle spielt: „Seine Spitzbübischkeit, Prinz Joschka I. von Glück im Haus“ und „Ihre Pfiffigkeit, Prinzessin Leni I. von Butz im Haus“ erschienen in vollem Ornat und sorgten schon bei der Proklamation für die ersten Lacher.

Dann zeigten sich die mit großer Spannung erwarteten erwachsenen Tollitäten, deren weiblicher Teil sich schon von Kindesbeinen an, zuerst als Tanzmariechen, dann als Trainerin, um die Vielgestaltigkeit der Kappensitzungen verdient gemacht hat: „Ihre Beinarbeit, Prinzesin Singa I. von Bein am Kopp und Pi mal doll“ und „Seine Handarbeit, Prinz Joshi I. von mahn ich noch un Glas – mach voll“. Wenn die beiden halten, was die Namen versprechen, steht einer tanz- und trinkfreudigen Fösendszeit nichts mehr im Wege.