| 20:20 Uhr

Losheim
Diagnostisches Spektrum erweitert

Christtraud Schlich, die Leiterin der Röntgenabteilung, am neuen Magnetresonanztomographen des St. Josefs-Krankenhauses.
Christtraud Schlich, die Leiterin der Röntgenabteilung, am neuen Magnetresonanztomographen des St. Josefs-Krankenhauses. FOTO: Herbert Frieling
Losheim. Das Losheimer St. Josefs-Krankenhaus hat einen neuen MRT in Betrieb genommen.

Nachdem der Computertomograph (CT) im Losheimer St. Josefs-Krankenhaus bereits Anfang Juli in Betrieb genommen werden konnte, „haben wir mit dem Magnetresonanztomographen (MRT) unser diagnostisches Spektrum jetzt noch einmal erweitern können“, freut sich Horst Magdziarz, Verwaltungsdirektor der Losheimer Klinik. Seit Mitte November steht der MRT, der von der Praxis Reiff & Möller betrieben wird, den Patienten der Marienhausklinik St. Josef in Losheim zur Verfügung. Wenn dann vor Weihnachten auch noch die neue Intensivstation mit ihren sechs Betten fertiggestellt sein wird, dann – so findet der Kaufmännische Direktor der Marienhausklinik – seien sämtliche Schritte umgesetzt, die der Träger nach der Schließung des Krankenhauses in Wadern zur nachhaltigen Stärkung des Standortes Losheim versprochen habe.


Der voll digitalisierte MRT liefert gestochen scharfe Schnittbilder des menschlichen Körpers. Mit deren Hilfe lassen sich etwa krankhafte Veränderungen an Organen und Gelenken, an der Wirbelsäule oder im Gehirn frühzeitig diagnostizieren und beurteilen. Bei der Untersuchung ist der Patient, und das ist der große Vorteil des MRT, keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt.

Um den Magnetresonanztomographen aufstellen zu können, mussten die Räumlichkeiten im Erdgeschoss umgebaut und ein Faradayscher Käfig zur elektrischen Abschirmung installiert werden. Röntgen, CT, MRT und die Intensivstation sind nach Auskunft des Krankenhausträgers Marienhaus im Erdgeschoss zusammengefasst, „so dass für Patienten und Mitarbeiter kurze Wege garantiert sind“.