| 20:16 Uhr

Mitlosheim
Kalte Füße für den guten Zweck

Gute Laune trotz schmerzenden Rückens und kalter Füße. Maria Weinkauff, Helga Hassler-Scherer, Manuela Hares und Annelie Lewerenz basteln für den Adventsbasar.
Gute Laune trotz schmerzenden Rückens und kalter Füße. Maria Weinkauff, Helga Hassler-Scherer, Manuela Hares und Annelie Lewerenz basteln für den Adventsbasar. FOTO: Ute Keil
Mitlosheim. Für den Adventsbasar in Mitlosheim bastelten engagierte Frauen eine Vielzahl bunter Gestecke und Kränze. Von Ute Keil

„Gib nicht nur ein bisschen – gib alles!“ Nach diesem Motto von Helga Hassler-Scherer stürzt sich in Mitlosheim wieder eine Gruppe engagierter Frauen in die Arbeit. Berge von Tannengrün warten darauf, zu Gestecken und Kränzen gebunden zu werden. Zwei Wochen lang arbeiten die fleißigen Damen in drei Schichten Hand in Hand, um mit den schönen Dingen, die sie herstellen, beim Adventsbasar im Mitlosheimer Bürgerhaus Geld für einen guten Zweck zu verdienen.


„Wir sammeln nicht, wir tun etwas für dieses Geld“, erklärt Manuela Hares, die jedes Mal dabei ist. Seit 30 Jahren werden in Mitlosheim Basare veranstaltet.

Mit den Erlösen konnte nach den Worten der rührigen Frauen schon viel Leid gelindert werden, sowohl in einzelnen Familien als auch in Einrichtungen. Oft werden ergänzende Therapien und Hilfsmittel bezahlt, die über die Leistungen der Krankenkassen hinausgehen, wie sie erzählen. In diesem Jahr soll das Geld der Soforthilfe für schwerstkranke Kinder und deren Familien dienen, sowie der ambulanten Kinderhospizarbeit in unserer Region, kündigen sie an.



Die Damen im Hassler´schen Keller haben kalte Füße, einen schmerzenden Rücken und schmutzige, verharzte Finger. Trotzdem strahlen sie, besonders als Erich Hassler mit einer Kanne frisch aufgebrühten Kaffees die Treppe herunterkommt.

Wenn man den Raum betritt sieht man, dass hier mit Lust und Liebe geschafft wird, wissen Mitlosheimer.

Am kommenden Samstag, 24. November, wird es neben den vielfältigen Bastelarbeiten im Bürgerhaus ab 14 Uhr auch Kaffee und Kuchen geben. Die MHD-Ortsgruppe hofft nach ihren Worten auf zahlreiche Besucher und einen guten Erlös für ihre segensreichen Hilfeleistungen.