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Losheimer Kino soll zu neuem Leben erweckt werden

Losheimer Kino soll zu neuem Leben erweckt werden

Das Losheimer Kino ist wieder geöffnet. In Zusammenarbeit mit den Waderner Filmfreunden wird dort nun auch die Reihe „Kirche im Kino“ gezeigt. Den Auftakt macht heute der Film „Der Staat gegen Fritz Bauer“.

Heute gibt es einen Anlauf zur Wiederbelebung des zuletzt geschlossenen Losheimer Kinos . Nachdem sich einige Menschen in Losheim gefunden haben, die Interesse an der Fortführung des dortigen Kinos (zuletzt "Filmwerk Orange") zunächst auf ehrenamtlicher Schiene bekundet haben, wurde seitens der Filmfreunde Wadern eine Kooperation angeboten. Dies teilten die Waderner Filmfreunde jetzt mit.

Die Filmreihe "Kirche im Kino", die einmal monatlich in Wadern stattfindet, wird ab Februar auch in Losheim mit Unterstützung der Filmfreunde Wadern gezeigt. Das Losheimer Kino soll künftig als "Lichtspiele Losheim ", analog dem in Wadern, geführt werden.

Los geht es am heutigen Dienstag, 23. Februar, um 20 Uhr mit dem Film "Der Staat gegen Fritz Bauer". "Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Filmprojekte", heißt es von den Filmfreunden Wadern und ihren Losheimer Mitstreitern übereinstimmend.

Und darum geht es in "Der Staat gegen Fritz Bauer": Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll.

Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise: In seiner eigenen Behörde verschwinden immer wieder Akten und auch Oberstaatsanwalt Ulrich Kreidler und BKA-Mitarbeiter Paul Gebhardt behindern den unliebsamen Bauer in seinen Ermittlungen. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner liegt vor ihm, der Fritz Bauer alles abverlangen und ihn und seinen Mitstreiter Karl Angermann auch privat auf eine harte Probe stellen wird.

Der Eintritt beträgt sechs Euro. Anschließend an den Film ist Gelegenheit, mit den Pastoralreferenten Rainer Stuhlträger und Karl Josef Schmitt über den Film ins Gespräch zu kommen. Der Film wird in Kooperation mit dem Dekanat Losheim-Wadern und den Filmfreunden Wadern gezeigt.