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Losheim geht selbstbewusst ins Spitzenspiel

Losheim geht selbstbewusst ins Spitzenspiel

Merzig-Wadern. Mit zuletzt zwei Siegen hat sich in der Fußball-Verbandsliga der SV Losheim als beste Kreismannschaft mit 13 Punkten auf den vierten Tabellenplatz nach vorne gespielt. Gleichzeitig hat die Elf vom Stausee auch beste Werbung für das an diesem Sonntag terminierte Schlagerspiel gegen Tabellenführer FV Siersburg gemacht, der sechs Zähler besser da steht

Merzig-Wadern. Mit zuletzt zwei Siegen hat sich in der Fußball-Verbandsliga der SV Losheim als beste Kreismannschaft mit 13 Punkten auf den vierten Tabellenplatz nach vorne gespielt. Gleichzeitig hat die Elf vom Stausee auch beste Werbung für das an diesem Sonntag terminierte Schlagerspiel gegen Tabellenführer FV Siersburg gemacht, der sechs Zähler besser da steht. Siersburg kommt mit der Empfehlung, nach sieben Spielen noch ungeschlagen zu sein ins Losheimer Weiherbergstadion, wo um 16 Uhr der Anpfiff erfolgt. "Angst haben wir sicher keine, Respekt schon. Aber vor allem haben wir auch viel Selbstvertrauen in unsere eigene Leistungsstärke. Ich glaube, wir werden dem Tabellenführer ein Spitzenspiel auf Augenhöhe bieten können", gibt sich Spielertrainer Faruk Kremic selbstbewusst, gegen die durchweg eingespielte und erfahrene Elf des Spitzenreiters bestehen zu können.Was für seine Mannschaft spricht: Sie hat einen guten Lauf, ist nicht zuletzt mit der Rückkehr einiger erfahrener Akteure auch zu einer schlagkräftigen Truppe avanciert. "Einerseits können wir für mehr Spannung an der Spitze sorgen, andererseits aber auch uns selbst ganz vorne festsetzen", betont Kremic. Das Daumendrücken des unmittelbaren Konkurrenten SV Klarenthal wird den Losheimern wohl sicher sein.

Ebenfalls vor heimischer Kulisse und auch am Sonntag (15 Uhr) hat die SG Noswendel-Wadern ihren nächsten Auftritt. Auf dem Waderner Christianenberg macht der Tabellendritte SC Großrosseln seine Aufwartung. "Die Tränen der 2:3-Pokalniederlage in Heckendalheim sind getrocknet. Jetzt gilt es, nach vorne zu schauen und vor allem die Chancenverwertung zu optimieren", sagt Trainer Patric Rapin. Auch im Pokalspiel war diese wieder einmal nur mangelhaft, und dieses Manko zieht sich wie ein roter Faden durch bislang alle Spiele. Da gelte es, den Hebel anzusetzen. "Mit dem Gegner aus dem Warndt haben wir einen ordentlichen Brocken vor der Brust, der vornehmlich in der Offensive seine Stärken hat", weiß Rapin, dass die meiste und schwerste Arbeit wohl auf seine Defensive zukommen wird. Diese habe sich aber bislang ordentlich präsentiert.

Bereits an diesem Samstag empfangen die Sportfreunde Bachem-Rimlingen den punktgleichen Tabellennachbarn FSG Schmelz-Limbach (beide zehn Zähler) zum Meisterschaftsspiel, das um 18 Uhr angepfiffen wird. "Wollen wir erfolgreich sein, müssen wir deren Offensive in den Griff kriegen", sagt Trainer Christoph Gläsner. Seine Elf habe bislang gezeigt, dass sie in der Liga mitspielen könne. Und weil es ein Heimspiel sei, wolle man es auch gewinnen. eb