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Je 1600 Euro für die Herzensengel und Verein ALS-mobile aus Bietzen

Spendenübergabe in Bietzen : Markus Dollwet stiftet Verkaufserlös seines Kalenders

Irgendwie ist man an einem Punkt angekommen, an dem es ein Mehr nicht mehr gibt. Dies war der Gedanke von Markus Dollwet, als der Verkauf seines Foto- Kalenders im September begann. „Wenn ungefähr das Ergebnis vom vergangenen Jahr von damals insgesamt 2000 Euro an Spendengeldern zusammenkommt, dann bin ich zufrieden“, war die  Überlegung des Hobbyfotografen aus Bietzen.

 Was dann geschah, kann er noch nicht so richtig fassen und auch eigentlich nicht   nachvollziehen. „Mehrere Male mussten Kalender nachbestellt werden, um der großen Nachfrage gerecht zu werden. Nachdem jetzt alle Kalender verkauft und auch soweit verteilt sind, steht unter dem Strich ein Erlös von insgesamt 3200 Euro zur Verfügung“, berichtet er.  Das Geld soll nach seinem Willen aufgeteilt und an den Verein Herzensengel  und hier speziell für die Brandopfer von Merchingen, sowie an den Verein ALS-mobile ausgezahlt wird. „Jeder Verein darf sich dann über eine Spende von 1600 Euro freuen“, verrät er.

 Warum es in diesem Jahr so gut gelaufen sei, dafür hat Dollwet keine Erklärung. „War es die Auswahl der Begünstigten oder einfach nur ein gesteigertes Interesse allgemein? Oder die tolle Werbung in der Saarbrücker Zeitung oder in den sonstigen Medien?“, fragt er. Aber das jetzt groß zu erforschen, macht aus seiner Sicht keinen Sinn. Die Freude ist bei ihm genauso groß wie die Dankbarkeit.

Einen großen Dank richtete er an Harry Biewer von der Druckerei Pintor in Dillingen. Die  Zusammenarbeit habe richtig Spaß gemacht und auch gezeigt, wie wichtig es sei, solch einen Partner für so ein Projekt direkt vor Ort zu haben. Auch die Helferinnen Stefanie Lauck und Vanessa Remeth von der Bäckerei Lauck in Bietzen seien im Kalendergeschäft nicht mehr wegzudenken. Beiden dankt er ebenso wie  denjenigen, die durch den Kauf des Kalenders die  Aktion unterstützt haben. „Es ist das Geld jedes Einzelnen, das jetzt zu gleichen Teilen an die beiden Vereine weitergeleitet wird“, sagt er. „Bei dem Herzensengel  und dem ALS-mobile  ist es vielleicht nur ein Tropfen auf den Stein, der von den beiden Vereinen ständig am Rollen gehalten wird, um Hilfsbedürftigen, auf welche Art auch immer, Unterstützung zu geben. Aber immerhin ein Tropfen der sehr, sehr gerne dafür gespendet wird“, ergänzt er.