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Einweihung
In Rissenthal wird ein Sportlertraum wahr

Rissenthal. Pünktlich zum Beginn der neuen Fußball-Saison hat der SV Rissenthal seinen neuen Natur-Rasenplatz auf der Sportanlage am Kappelwald eingeweiht.

Mit Pauken und Trompeten des Musikvereins Rissenthal sowie einem Salutschießen des Schützenvereins Freischütz Rissenthal hat der heimische Fußballverein im Beisein zahlreicher Ehrengäste, vielzähliger Vereinsmitglieder und der Dorfbevölkerung seinen neu erbauten Naturrasenplatz eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben. Einleitende Begrüßungsworte sprach die Vereinsvorsitzende Birgit Philippi, die ihrer Freude über den ereignisreichen Tag freien Lauf ließ. Sie dankte allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen beigetragen hatten. „Unser Rasenplatz kann sich sehen lassen“, bescheinigte sie allen eine gute Arbeit.


Projektleiter Alfons Emge ließ die im Februar 2016 begonnenen Maßnahmen detailliert Revue passieren. „Bis es letztendlich losgehen konnte, mussten dicker Bretter gebohrt werden, zumal das Projekt nicht nur Befürworter hatte. Etliche Bedenken mussten dahingehend ausgeräumt werden, dass der Verein diese Herkulesaufgabe auch stemmen kann. So war beispielsweise die Finanzierung eine nicht einfache Sache, viele Türklinken mussten geputzt werden“, blickte der Projektleiter auf ein hartes Stück Arbeit zurück. Auch Bauleiter Albert Tautges von der Bau ausführenden Firma Cordel Bau blickte auf ereignisreiche Arbeitstage zurück, attestierte dem Verein ein gutes Miteinander.

„Der heutige Tag ist schon ein besonderes Ereignis für den SV Rissenthal, der viel Überzeugungsarbeit leisten musste, bis auch die Gemeinde vom Projekt überzeugt war“, bestätigte Bürgermeister Lothar Christ, ebenfalls mit viel Skepsis an die Sache herangegangen zu sein. „Das war schon eine enorme Energieleistung“, gratulierte der Verwaltungschef letztendlich zu einem gelungenen Werk: „ Die Idee hat sich durchgesetzt, denn wo ein Wille, da gibt es auch einen Weg.“ Sein Dank galt allen beteiligten Mitgliedern für ihr hohes Maß an ehrenamtlicher Vereinsarbeit. Die Glückwünsche des Saarländischen Fußballverbandes SFV überbrachte Vizepräsident Adrian Zöhler. „Der SV Rissenthal darf sicherlich sehr stolz darauf sein, dass nunmehr sein brauner Fleck weg ist“, sagte der Verbandsfunktionär und bescheinigte den Vereinsmitgliedern eine solide Vereinsarbeit. Allen finanziellen Förderern versicherte er, ihr Geld gut angelegt zu haben.



Den Glückwünschen und der Gratulationskur zum neuen, grünen Rasenplatz schlossen sich Ortsvorsteher Peter Meiers, Ernst Dietrich Unruh von der Sportplanungskommission sowie Thomas Gastauer, Vorsitzender des Dachverbandes Losheimer Fußballvereine, an. „In atemberaubender Rekordzeit wurde der Platz hergestellt“, sagte Meiers. Von wegen, was lang währt, das treffe hier überhaupt nicht zu.

Diakon Bernhard Weber segnete die Platzanlage ein, erbat Gottes Segen für ein faires und kameradschaftliches Miteinander unter Sportlern. Befreundete Fußballvereine aus der Gemeinde und Region gratulierten ebenso wie alle örtlichen Vereine. Geldgeschenke und Bälle wurden übergeben. Die Bälle sollten natürlich beim Eröffnungsspiel öfter im Tor des Gegners einschlagen, als im eigenen. Da hatten die Jungs von Trainer Benjamin Heinrichs wohl nicht richtig zugehört. Sie ließen sich vom Gast, der zweiten Garnitur der SSV Oppen, mit 2:4 Treffern die Butter vom Brot holen.