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Geburtstag
Illustre Schar gratuliert Schreier zum Geburtstag

Jürgen Schreier (mitte) feierte mit Familie, Freunden und Weggefährten, darunter die früheren Ministerpräsidenten Annegret Kramp-Karrenbauer (2.v.r.) und Peter Müller (4.v.l.) sowie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (r.).
Jürgen Schreier (mitte) feierte mit Familie, Freunden und Weggefährten, darunter die früheren Ministerpräsidenten Annegret Kramp-Karrenbauer (2.v.r.) und Peter Müller (4.v.l.) sowie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (r.). FOTO: Ruppenthal
Losheim. Von Rolf Ruppenthal

„Alte Hasen und junges Gemüse – so what“: Unter diesem launigen Motto feierte Jürgen Schreier am Ostermontag in „F’Lauers“, einer seltenen Kombination aus Gewächshaus, Café und Bistro, in Losheim seinen 70. Geburtstag. Nicht nur die Familie, sondern auch Freunde und politische Weggefährten des früheren Bildungsministers aus Merzig waren in großer Zahl gekommen, darunter die ehemaligen Ministerpräsidenten Annegret Kramp-Karrenbauer und Peter Müller sowie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.


Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen: Jürgen Schreiers Erinnerungen an die erfolgreiche Wiederbelebung der CDU im Landkreis Merzig-Wadern im gynäkologischen Stuhl eines befreundeten Frauenarztes befeuerten Verfassungsrichter Peter Müller und CDU-Bundesgeschäftsführerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu einem launischen und humorvollen Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte – und das im Duett. Der heutige Verfassungsrichtler Müller etwa äußerte, verfassungsrechtlich gäbe es aus seiner Sicht keine Bedenken gegen den 70. von Jürgen Schreier, dass Frauen aber statistisch drei Jahre länger lebten, als die Männer verstoße aber gegen das Gleichheitsprinzip. Müllers Verweis darauf, dass dies wohl die geschenkte Zeit für das Rückwärts-Einparken beim Autofahren darstelle, konterte Annegret Kramp-Karrenbauer trocken mit der Bemerkung „Was nutzt das schnellere Einparken, wenn man früher stirbt?“ Es wurde ein langer Abend in einem außergewöhnlichen Ambiente für Jürgen Schreier, seine Familie und seine Freunde. Zur unermüdlich laufenden Bilderschau vom Leben und Wirken des Geburtstagskindes in den vergangenen Jahrzehnten ergaben sich viele passende Gespräche. Schreier war 1994 zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion aufgestiegen, und wurde schließlich am 29. September 1999 Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft im Saarland.

(rup)