Gemeinschaft stand im Vordergrund

Die Gemeinde Losheim am See hat zwölf Löschbezirke, und deren Jugendwehren trafen sich jetzt wieder zum beliebten Zeltlager. Geboten wurde neben Informationen auch viel Unterhaltung.

Erstmalig war Scheiden Schauplatz des großen Zeltlagers der Jugendwehren in der Gemeinde Losheim am See. Nicht weniger als 140 Nachwuchsfeuerwehrmänner und -frauen tummelten sich auf dem Gelände rings um das Bürgerhaus, denn alle zwölf Löschbezirke waren mit ihren Jungmannschaften angerückt.

Ursprünglich sollte die in zweijährigem Turnus durchgeführte Veranstaltung in Britten stattfinden, aber aus organisatorischen Gründen musste die Feuerwehr kurzfristig nach Scheiden ausweichen.

Infos von Polizei und Zoll

In Windeseile wurde hier ein Organisationsteam zusammengetrommelt, bestehend aus Dominik Hissler, Dominik Jung, Laura Jankowski, Oliver Mohr und Klaus Thomé. "Geholfen haben alle", lobte Klaus Thomé, zu diesem Zeitpunkt noch Jugendwart der Gemeinde Losheim.

Den jugendlichen Teilnehmern wurde Einiges geboten: Es gab ein Völkerballturnier, eine Nachtwanderung, viel Spaß und Spiel und am Abend Lagerfeuerromantik mit Würstchen und Stockbrot.

Gelernt wurde auch an diesem Wochenende: Die Polizei Merzig informierte über die Gefahren, die der Alkoholgenuss im Straßenverkehr verursacht, und ein paar Leute vom Zoll präsentierten ihre Spürhunde.

Besonders eindrucksvoll war für die jugendlichen Teilnehmer das "Aufleuchten der Gemeinschaft". In einer Rederunde konnte jeder kurz erklären, was Gemeinschaft für ihn bedeutet. Dann wurde 200 Luftballons mit Knicklichtern in den Himmel geschickt.

"Ein tolles Lager und eine super Organisation", lobte Gemeindewehrführer Andreas Brausch. Es macht ihn zufrieden und auch ein bisschen stolz, dass die Losheimer Wehren so gut aufgestellt sind.