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Firmenspitze und Betriebsrat bei Homanit sehen Werk in Losheim gut gerüstet für die Zukunft

Fasenplatten-Hersteller : Homanit in Losheim blickt optimistisch in die Zukunft

Trotz Corona-Pandemie blicken sowohl die Firmenspitze als auch die Mitarbeitervertretung des Losheimer Faserplatten-Herstellers Homanit vorsichtig optimistisch ins neue Jahr. In einer gemeinsamen Stellungnahme bewerten Homanit-Gesellschafter Fritz Homann und der Betriebsratschef Norman Brachmann das zurückliegende Jahr und wagen zugleich einen Blick in die Zukunft.

Homanit habe mit der gesamten Mannschaft das Pandemie-Jahr bestmöglich durchlaufen, heißt es in der Erklärung. „Ein wesentlicher Baustein zum Erfolg des Standortes ist dabei das gegenseitige Vertrauen und der Wille der gesamten Belegschaft, in die gleiche Richtung zu rudern. Geschäftsführer Michael Barz und Betriebsrat sprechen hier dieselbe Sprache, Grundvoraussetzung für den Erfolg in der Pandemiezeit“, betonen Homann und Brachmann unisono. Im Niederlosheimer Werk werden die dünnen Holzfaserplatten hergestellt, mit denen Homanit von Losheim aus die europäische Türen- und Möbelindustrie beliefert.

Vonseiten des Gesellschafters soll der Standort „durch kluge und zukunftsorientierte Entscheidungen nachhaltig gestärkt“ werden, heißt es weiter. Moderne Maschinen seien bereits installiert „und werden von qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rund um die Uhr an bis zu sieben Tagen der Woche bedient“.

Jüngst sei in ein Technologiezentrum investiert worden, mit dem Homanit jetzt in der Lage sei, sowohl Zukunftsprodukte zu entwickeln als auch kundenspezifisch zertifizierte Tests, insbesondere für die Türenindustrie, anzubieten.

Mit besonderem Stolz erfüllt es den Betriebsratsvorsitzenden Brachmann nach eigenem Bekunden, „dass der Bereich Technologie bereits seit Jahren immer stärker gefördert wird und durch qualifiziertes Personal und moderne Einrichtung aufgewertet wurde“, wie er mitteilt. Mit der Investition in diesen Bereich zeige Homann deutlich, dass es am Standort Losheim nicht allein um Profit, sondern auch um eine langfristige Strategie und den Erfolg des Unternehmens in der Zukunft gehe.

Zurzeit im Bau befinde sich eine moderne und effiziente Hackerei, um den Rohstoff Holz entsprechend für die Produktion der Hochdichten Faser-Platten vorzubereiten. Weitere Investitionsentscheidungen in der Gruppe, aber auch für den Standort Losheim seien getroffen: Eine neue Werkseinfahrt mit Pförtnerei, eine weitere Lagerhalle und die Sanierung von Sozialräumen stehen auf der Zukunftsagenda.

Norman Brachmann bedankt sich in seinem Resümee im Namen der Belegschaft bei Fritz Homann „für sein klares Bekenntnis zum Losheimer Werk“. Dies habe der Gesellschafter mit einer Bonuszahlung in Höhe von 1250 Euro für die Beschäftigten am Standort Losheim und die Beschäftigten in Herzberg am Harz, wo der Vertrieb und weitere Teile der Verwaltung ansässig sind, zusätzlich untermauert. „Eine Entscheidung, die sich mehrfach zurückzahlen wird“, ist sich Brachmann sicher.