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Erste Hilfe
Mit Defibrillator auch für den schlimmsten Fall gerüstet

Bei der Übergabe des Defibrilltors (von links): Oliver Fehr, Andreas Brausch, Caroline Waas, Stefan Scheid, Michael Masutt, Peter Leinenbach, Markus Nicola, Jörg Wein und Bürgermeister Lothar Christ .
Bei der Übergabe des Defibrilltors (von links): Oliver Fehr, Andreas Brausch, Caroline Waas, Stefan Scheid, Michael Masutt, Peter Leinenbach, Markus Nicola, Jörg Wein und Bürgermeister Lothar Christ . FOTO: Stefan Scheid/Feuerwehr / Stefan Scheid
Losheim. Der Brandschutzförderverein hat der First-Responder-Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Losheim einen neuen Defibrillator beschafft. Erste Hilfe spielt bei den Feuerwehren eine immer größere Rolle. So auch in der Gemeinde Losheim am See, wo sich bereits 2014 eine aktive First-Responder-Einheit im Löschbezirk Losheim gebildet hat. red

Deshalb freuen sich die Mitglieder des Brandschutzfördervereins Freiwillige Feuerwehr Losheim (BF-FFW), dass sie dieses Engagement unterstützen können. Träger des Systems ist die Gemeinde Losheim am See. „Diese Mittel investieren wir gerne, denn es ist zum einen eine Investition in die Sicherheit der Losheimer Bevölkerung und gleichzeitig in die Eigensicherung der Feuerwehrkameraden und Kameradinnen im Einsatzfall“, sagte der erste Vorsitzende Stefan Scheid. „Die First-Responder-Gruppe sieht sich hierbei weder als Konkurrenz noch als Ersatz zum Rettungsdienst. Es ist das Selbstverständnis der First Responder, die Verstärkung eines Teams zu sein, dessen Ziel es ist, Bürgern in Not möglichst schnell zu helfen.“


Um diese Hilfe noch effektiver zu gestalten, hatte sich der Vorstand des BF-FFW Losheim dazu entschlossen einen neuen Defibrillator mit EKG Darstellung und speziellen Elektroden mit Energiereduzierung für Kinder zu beschaffen und im Beisein von Bürgermeister Lothar Christ an die Mitglieder der First Responder Einheit im Löschbezirk Losheim, die unter der Leitung von Caroline Waas steht, zu übergeben. „Mit diesem Defibrillator sind wir nun zum einen in der Lage EKG abzuleiten und dem Rettungsdienst so bereits beim Eintreffen wichtige Informationen zu geben und zum anderen auch Kleinkinder gezielt zu reanimieren“, freute sich Waas. „Gerade bei einem Herz-Kreislaufstillstand oder dem sogenannten Kammerflimmern, einer Vorstufe des Herzstillstandes, kann diese zusätzliche Hilfe enorm wichtig sein. Jede Minute, in der ein Kammerflimmern nicht mittels Defibrillation durchbrochen wird, sinkt die Überlebenswahrscheinlichkeit um zehn Prozent.“

Bürgermeister Lothar Christ dankte dem Brandschutz-Förderverein Losheim und den Mitgliedern der First-Responder-Gruppe für ihr Engagement. „Mit Stolz darf ich auf die Erfolge dieses gemeinsamen Projektes zurückblicken. Zurückblicken auf über 130 Einsätze und was in diesem Zusammenhang viel wichtiger ist, auf sieben erfolgreiche Reanimationen!“ Christ weiter: „Die Sicherheit der Losheimer Bevölkerung ist in guten Händen. Ich bin stolz Mitglied in einem so engagierten Verein und Chef einer so engagierten Truppe zu sein.“