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Es und Schnee sorgten im Grünen Kreis für Verkehrsbehnderungen

Unfall zwischen Britten und Saarhölzbach : Pkw stieß auf schneeglatter Straße mit Lkw zusammen

Insassen des Autos bei Unfall auf der L 375 verletzt.

Wintereinbruch mit Folgen: Eis und Schnee sorgten im ganzen Landkreis Merzig-Wadern für besondere Gefahren. Auf der Landstraße 375 zwischen Britten und Saarhölzbach stieß ein schwedischer Pkw auf schneeglatter Fahrbahn frontal mit einem entgegenkommenden Fernlastzug zusammen.

Dabei erlitten die Insassen des Pkw zum Teil schwere Verletzungen und mussten in Krankenhäuser transportiert werden. An ihrem Unfallfahrzeug entstand Totalschaden. Der Lkw-Fahrer kam dagegen mit dem Schrecken davon, teilte die Polizei mit. Neben Polizei und DRK-Rettungsdienst war auch die Feuerwehr Mettlach mit zwei Fahrzeugen und rund ein Dutzend Einsatzkräften vor Ort. Fast an allen Steigungs- und Gefällstrecken im Landkreis kam es durch liegen gebliebene Lkw zu Verkehrsbehinderungen, teilte die Polizei weiter mit.  Die L329 zwischen Nonnweiler-Mariahütte und Wadern-Buweiler war laut Polizei ebenso betroffen wie die L365 zwischen Wadern-Reidelbach und Wadrill. Die Autofahrer mussten sich in Geduld üben.

Verkehrschaos durch den ergiebigen Schneefall am Donnerstag auf der B268 in Höhe Britten: Hier war ein Lastwagen von der Fahrbahn abgekommen und hatte für Behinderungen gesorgt. Foto: Wilfried Hoffmann

Entwarnung geben die Meteorologen für den heutigen Freitag. Es soll viele Wolken geben, aber auch Auflockerungen. Erst ab dem Abend soll nach den Worten der Wetterfrösche Regen einsetzen. Die Höchsttemperatur liegen, so die Prognose der Fachleute, zwischen fünf und neun Grad, in Hochlagen rechnen sie zwischen zwei  und fünf Grad.

Der mäßige Wind wehe aus Südwest bis West. Die Meteorologen schließen einzelne starken Böen nicht aus, am Nachmittag könne sich der Wind auf Süd drehen und teilweise abschwächen.

Für die Nacht zum Samstag sagen sie einen bedeckten Himmel und Regen voraus. Nur in den Hochlagen warnen sie anfangs noch vor Schnee und Glätte. Sie rechnen  aber mit einer rasch ansteigenden Schneefallgrenze. Tiefstwerte liegen nach ihren Berechnungen zwischen vier und 0 Grad. Im Bergland könne es starke – in exponierten Lagen sogar – teils stürmische Böen aus Südwest geben.