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Endlich fertig – strahlende Gesichter in der Kita

Endlich fertig – strahlende Gesichter in der Kita

Für 1,3 Millionen Euro wurde die Kita in Wahlen saniert und erweitert. Lange dauerte es, bis das Werk vollendet war. Das Ausharren wird belohnt – mit einem hellen, geräumigen und kindgerechten Haus.

"Was lange währt, wird endlich gut." Der Satz, mit der Bürgermeister Lothar Christ am Donnerstag seine Rede eröffnete, wurde vom Publikum mit einem zustimmenden Nicken aufgenommen. Lange gedauert hatte sie in der Tat, die Sanierung und Erweiterung der Kindertagesstätte Katzenborn in Wahlen . Ein Jahr lang fanden die Krippenkinder liebevolle Aufnahme im Pfarrhaus, und die drei übrigen Gruppen waren in der örtlichen Grundschule untergebracht.

Einige Eltern hatten diese Auslagerung und die mit den Bauarbeiten einhergehenden Turbulenzen nicht toleriert und ihre Kinder in andere Einrichtungen gegeben. Die meisten aber harrten aus und wurden dafür mit einem hellen, geräumigen und kindgerechten Aus- und Umbau belohnt. "Unsere Ansprüche und Erwartungen wurden bei weitem übertroffen", lobte Elternsprecherin Heike Eisenbarth.

"Hier können wir professionell und mit Freude unsere pädagogische Arbeit tun", erklärte Kita-Leiterin Katherina Schmitz. Wahrnehmende und forschende Kinder stehen in dieser Kita im Mittelpunkt, und bei der Besichtigung der Räume wurde klar, dass hier Spiel und Spaß einen großen Stellenwert haben.

Kinder moderierten

Kinder moderierten die Feier, und gemeinsam mit ihren Schützlingen hatten die Erzieherinnen einen kleinen Film gedreht, der den gut organisierten und dennoch viel schöpferische Freiheit gewährenden Alltag in den neuen Räumen zeigte.

1,3 Millionen Euro hat die Gemeinde investiert. Wie Bürgermeister Lothar Christ berichtete, waren dafür viele Bittgänge nach Saarbrücken nötig, denn durch die Umsetzung der Rechtsansprüche auf einen Kindergartenplatz war das ursprünglich anvisierte Geld plötzlich aufgebraucht. Christ dankte Kultusminister Ulrich Commerçon für die Genehmigung des vorzeitigen Baubeginns. Commerçon und Dezernent Dirk Käsbach konstatierten angesichts der neuen Räume, dass die Investition durchaus gerechtfertigt war. Großes Lob gab es für die Mitarbeiter des Bauhofes, die bei den Umzügen tatkräftig mitgeholfen hatten, und für Planungsingenieur Peter Lauer, der dem Bürgermeister den großen symbolischen Schlüssel überreichte. Ob bei den anwesenden Eltern, den Erzieherinnen oder den Ortsvorstehern von Wahlen und Rissenthal, Volker Braun und Peter Meiers, überall sah man strahlende Gesichter.

Schließlich erbaten Pfarrer Hans-Jörg Ott und Kaplan Tamil Selvan Joseph Gottes Segen für die neuen Räume, in denen anschließend gut gelaunt gefeiert wurde.