Ein Turniersieg als i-Tüpfelchen

Losheim · Insgesamt 28 Mannschaften nahmen am Wochenende beim E-Jugend-Turnier des SV Losheim teil. Am Ende setzte sich mit dem 1. FC Saarbrücken der Favorit durch. Es ist der dritte Titel für das Team in dieser Saison.

 Der Nachwuchs des 1. FC Saarbrücken durfte in Losheim über den Turniersieg jubeln. Foto: Erich Brücker

Der Nachwuchs des 1. FC Saarbrücken durfte in Losheim über den Turniersieg jubeln. Foto: Erich Brücker

Foto: Erich Brücker

Alfons Fries ist rundum zufrieden. "Das 18. E-Jugendturnier gliedert sich nahtlos in die Reihe seiner erfolgreichen Vorgängerturniere ein", sagt das Mitglied der Turnierleitung. Mehr als 600 Zuschauer hatten am Wochenende an zwei Tagen die Spiele um den Schlauer-Stromer-Cup verfolgt. Und sie brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen. "Es wurde richtig guter Jugendfußball mit vielen Überraschungen geboten. Die Krönung war ein internationales Endspiel". Hierfür hatten sich erstmals die Jungs von UNA Strassen aus Luxemburg qualifiziert, Gegner war der Nachwuchs des 1. FC Saarbrücken . Die Saarländer behaupteten sich mit einem 3:0, zu dem Noah Schäfer und Andy Breuer (2) die Tore beisteuerten. Zudem wurde Schäfer zum besten Turnierspieler ausgewählt.

Das Team aus der Landeshauptstadt wurde somit auch seiner Favoritenrolle gerecht. "Wir sind schon Gruppen- und dann auch Saarlandmeister geworden, so dass dieser Turniersieg das i-Tüpfelchen auf eine sehr erfolgreiche Saison ist", sagte Trainer Kai Becker. Zudem konnte die Mannschaft im Öko-Dorf Losheim den Saisonabschluss feiern - zusammen mit den Jungs des 1. FC Kaiserslautern sowie aus dem ungarischen Hódmezõvásárhely, die bereits zum neunten Mal eine 1200 Kilometer weite Anreise auf sich nahmen.

Die Luxemburger zeigten sich keineswegs enttäuscht von der Endspielniederlage, schließlich hatte sie bei der sechsten Teilnahme erstmals die Endrunde erreicht. Im kleinen Finale standen sich die Roten Teufel vom Betzenberg und der SV Roden gegenüber, die Pfälzer setzten sich mit 3:0 durch. "Damit haben wir uns gut geschlagen, schließlich sind wir mit dem jüngeren Jahrgang angetreten. Leider war unsere Chancen-Verwertung etwas mies", sagte Trainer Fabian Niederprüm, der ebenfalls die beiden Tage mit der Mannschaft im Öko-Dorf zu einem runden Saisonabschluss nutzte.

Trainer Ronny Thau vom Turniervierten Roden fand: "Gegen Saarbrücken und Kaiserslautern haben wir zwar den Kürzeren ziehen müssen, dennoch dürfen wir erhobenen Hauptes den Platz verlassen. Ein solch gutes Abschneiden hatten wir eigentlich nicht erwartet." Erst im Halbfinale gegen den 1. FC Saarbrücken unterlag das Team klar mit 0:5. Im zweiten Halbfinale behauptete sich UNA Strassen mit 5:3 nach Siebenmeterschießen gegen den FCK.

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