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Christoph Gläsner wird Trainer der SF Bachem-Rimlingen

Fußball : Das Trainerkarussell dreht sich kräftig

Unruhige Wochen in der Fußball-Bezirksliga Merzig-Wadern: Gleich bei drei Clubs gab es in den vergangenen Tagen Trainerwechsel. Die SF Bachem-Rimlingen, der SV Merchingen und die SF Bietzen-Harlingen haben neue Übungsleiter.

Christoph Gläsner ist wieder im Geschäft. Der langjährige Trainer des SV Mettlach hat vor wenigen Tagen den Übungsleiter-Posten bei Bezirksligist SF Bachem-Rimlingen übernommen. „Ich habe aus Sympathie zu einem Verein, bei dem ich mich immer wohl gefühlt habe, zugesagt“, erklärt Gläsner (52). „Allerdings übernehme ich vorerst nur bis zur Winterpause. Dann schauen wir mal, ob ich es bis zum Sommer weiter mache, danach ist aber für mich definitiv Schluss.“

Gläsner war schon von 2009 bis 2012 Übungsleiter bei den SF und führte den Club damals von der Bezirks- in die Verbandsliga. Aktuell ist das Team vor dem Auswärts­spiel beim FC Besseringen an diesem Sonntag um 16 Uhr Tabellenfünfter.

Bachem-Rimlingen musste auf Trainersuche gehen, weil der bisherige Übungsleiter Jörg Reimsbach sein Amt nach dem 3:3 gegen den FSV Hilbringen am 4. November zur Verfügung stellte. „Wir hatten Jörg kurz zuvor mitgeteilt, dass wir für die kommende Runde einen Spielertrainer suchen. Er hat sich daraufhin entschieden, mit sofortiger Wirkung aufzuhören“, berichtet der SF-Vorsitzende Gerhard Baltes.

Dies bestätigt Reimsbach, der bei den SF seit Sommer 2016 im Amt war, auf SZ-Nachfrage. „Der Verein wollte nicht mehr verlängern und da habe ich mir meine Gedanken gemacht“, sagt der ehemalige Übungsleiter. Diese führten zu dem Entschluss, das Amt sofort niederzulegen.

Mit Christoph Gläsner war schnell ein Nachfolger gefunden. „Das war naheliegend, weil wir schon einmal erfolgreich zusammengearbeitet haben“, erklärt Baltes. Den gewünschten Spielertrainer für die kommende Runde hat Bachem-Rimlingen übrigens noch nicht gefunden.

Auch beim abstiegsgefährdeten Ligakonkurrenten SF Bietzen-Harlingen gibt es seit einigen Tagen einen neuen Trainer. Jörg Schmohl hat beim Drittletzten die Nachfolge des vor knapp drei Wochen zurückgetretenen Volker Heintz übernommen. Zeitgleich mit Heintz trat beim Club vom Bietzer Berg auch der Vorsitzende Stefan Schlink zurück.

Schmohl wiederum war bis vor wenigen Wochen Trainer beim Tabellenneunten SV Merchingen. Kurios: Schmohl musste dort Anfang Oktober ausgerechnet nach einer 0:5-Niederlage gegen seinen neuen Club Bietzen-Harlingen seinen Stuhl räumen. „Der Verein war der Meinung, ich würde die Mannschaft nicht mehr erreichen“, berichtet Schmohl. „Aber wir haben uns gütlich geeinigt und können uns auch wieder in die Augen sehen.“

Mit seinem neuen Club gelang dem 54-Jährigen auch gleich ein Achtungserfolg. Mit einem 0:0 beim FC Besseringen am vergangenen Samstag konnte Bietzen-Harlingen nicht nur einen Zähler im Abstiegskampf einheimsen, sondern auch den Tabellenführer stürzen. Dort steht nun der VfB Tünsdorf. An diesem Sonntag ist Bietzen-Harlingen im Kellerduell beim SC Büschfeld zu Gast.

In Merchingen hat seit der Trennung von Schmohl Spieler Dominik Jobst übergangsweise das Traineramt übernommen. Ab der Winterpause wird er von Artur Kruser, derzeit noch Spieler bei Saarlandligist Mettlach, abgelöst. Kruser wird in Merchingen seine erste Spielertrainerstelle antreten. Unterstützt wird er von Patrick Wagner (derzeit Spvgg. Faha-Weiten) als Co-Trainer.