Campingplatz soll attraktiver werden

Der Gemeinderat gab in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die Modernisierung der Infrastruktur des Campingplatzes und des Ökodorfes am Stausee. Laut Verwaltung gibt's vom Land einen Zuschuss von 20 Prozent.

Die Gemeinde Losheim am See will in diesem und dem nächsten Jahr rund 230 000 Euro in den Campingplatz und das Ökodorf am Stausee investieren, um die dortige Infrastruktur zu modernisieren und die Anlage damit wieder attraktiver zu machen. Der Gemeinderat gab in seiner Sitzung am Donnerstagabend grünes Licht für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, deren Kosten nach Auskunft der Verwaltung zu 20 Prozent vom Land bezuschusst werden. Die Sanierung soll über den Eigenbetrieb Touristik umgesetzt werden.

Auf dem Campingplatz soll unter anderem der Eingangsbereich umgestaltet werden, auch eine zusätzliche Bepflanzung ist dort vorgesehen. Weiter will die Gemeinde die vorhandenen Infotafeln und Hinweisschilder erneuern. Insbesondere für Kurzzeitcamper soll die Infrastruktur verbessert werden, auch in den Sanitärgebäuden sind an verschiedenen Stellen Sanierungsarbeiten geplant.

Im Ökodorf sieht das Sanierungskonzept der Gemeinde unter anderem vor, dass die Holzbauteile an den Gebäuden überarbeitet werden. Auch die Bodenbeläge in allen dort stehenden Wohnhütten soll erneuert werden, im Umfeld der Gebäude sind Entwässerungsarbeiten vorgesehen. Zudem soll der Fußweg vom Grillplatz zu den einzelnen Gebäuden besser befestigt werden. In der Sitzung wies die Verwaltung darauf hin, dass in den vergangenen drei Jahren insgesamt bereits 95 000 Euro in den Campingplatz investiert worden seien. "Neben der Anschaffung von Mietzelten und Aufstellung von Wanderhütten wurden dringend notwendige substanzerhaltende Maßnahmen, wie zum Beispiel die Erneuerung der Schrankenanlage, der Austausch des Warmwasser-Aufbereiters und der Austausch vom Wechselstromzähler, durchgeführt", hieß es aus dem Rathaus. Allerdings listet die Verwaltungsvorlage für den Gemeinderat auch diverse Mängel auf, die auf dem Campingplatz offenkundig geworden sind. So werde regelmäßig auf dem Grillplatz Sperrholz und andere "unsachgemäße Materialien" verbrannt. Außerdem seien die Kontrollen der Stromkästen unzureichend.

Die Konsequenz ist für die Verwaltung klar: "Gemeinsam mit dem Pächter müssen die Zuständigkeitsbereiche für diverse Unterhaltungsarbeiten betreffend der Platzordnung und Einhaltung sowie Platzpflege auf dem Campingplatz klar abgestimmt werden."