Wo der Tod keine Angst mehr macht Junge Leute aus Kirmes-Komitee spenden an Hospiz in Bous – die traurige Geschichte dahinter

Scheiden/ Bous · Im St. Barbara-Hospiz finden unheilbar kranke Menschen einen friedlichen letzten Lebensabschnitt. Junge Leute aus dem Scheidener Kirmes-Komitee haben nun eine stolze Summe gespendet. Dahinter steckt eine traurige Geschichte persönlicher Betroffenheit.

Mehr als 70 todkranke Menschen stehen derzeit auf der Warteliste für einen Platz im St. Barbara-Hospiz in Bous. Zu einem gewissen Teil muss sich die Einrichtung über Spenden finanzieren.

Mehr als 70 todkranke Menschen stehen derzeit auf der Warteliste für einen Platz im St. Barbara-Hospiz in Bous. Zu einem gewissen Teil muss sich die Einrichtung über Spenden finanzieren.

Foto: Robert Claus

Menschen kommen dorthin, um zu sterben. Im Schnitt sind es 150 pro Jahr. Die zehn Zimmer sind dauerbelegt. Und die Warteliste ist voll: Rund 70 Namen stehen aktuell darauf. Männer und Frauen, die auf einen Platz hoffen – und auf die Möglichkeit, ihren letzten Atemzug dort zu machen. Dass der Tod unweigerlich zum Leben dazugehört, ist klar. Trotzdem scheuen sich die meisten, darüber zu sprechen. Denn viele verbinden den Tod mit Stille, mit Trauer und mit schmerzhaften Verlusten. Doch inmitten all jener Trauer gibt es Orte wie das St. Barbara-Hospiz in Bous. Orte der Menschlichkeit und Würde, an denen Kranke in ihren letzten Tagen Frieden und Geborgenheit finden.