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„Bildungsvorhaben müssen konsequent umgesetzt werden“

Losheim. "Dem Bildungssektor mangelt es an Geld", lautete die grundlegende Aussage des Landesvorsitzenden der Gewerkschaft für Bildung und Erziehung, Peter Balnis, beim Frühjahrstreff der GEW unter dem Motto "Arbeit an und in Bildung". Zwar sei laut Bildungsministers Ulrich Commerçon die Neuorientierung der saarländischen Bildungspolitik gelungen. Aber grundsätzlich fehlt es weiterhin an ausreichender Finanzierung, um die Vision Commerçons von einer vollständigen Vernetzung von Schulen, Kommunen und außerschulischen Institutionen und Einrichtungen wahr werden zu lassen, so Balnis. Herausforderung für alle Epd-Mitarbeiterandreas Jalsovec

"Dem Bildungssektor mangelt es an Geld", lautete die grundlegende Aussage des Landesvorsitzenden der Gewerkschaft für Bildung und Erziehung, Peter Balnis, beim Frühjahrstreff der GEW unter dem Motto "Arbeit an und in Bildung". Zwar sei laut Bildungsministers Ulrich Commerçon die Neuorientierung der saarländischen Bildungspolitik gelungen. Aber grundsätzlich fehlt es weiterhin an ausreichender Finanzierung, um die Vision Commerçons von einer vollständigen Vernetzung von Schulen, Kommunen und außerschulischen Institutionen und Einrichtungen wahr werden zu lassen, so Balnis.

Herausforderung für alle



Die Forderung bleibt, dass die angekündigten Vorhaben wie die Einführung weiterer gebundener Ganztagsschulen und die Bereitstellung weiterer finanzieller Mittel konsequent umgesetzt werden müssen. Aber auch Kommunen, Schule und alle im Bildungsbereich tätigen Institutionen seien stärker gefordert, Bildung und Ausbildung als gesamtgesellschaftliche Herausforderung anzunehmen.

Gäste des Frühjahrstreffs in Losheim waren neben dem Bildungsminister Ulrich Commerçon und dem Landtagsabgeordnete der SPD , Stefan Krutten , die beiden Vorsitzenden des Kreisverbandes Merzig-Wadern, Klaus Maringer und Christian Messemer.