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Losheim und Wadrill müssen verlorenen Boden wettmachen

Merzig-Wadern. Die Fußballer des SV Losheim und des FC Wadrill können sich kurz vor Saisonende noch lange nicht gemütlich zurücklehnen. Drei Spieltage vor Schluss geht es für beide Vereine noch um die Qualifikation für die neue Verbandsliga

Merzig-Wadern. Die Fußballer des SV Losheim und des FC Wadrill können sich kurz vor Saisonende noch lange nicht gemütlich zurücklehnen. Drei Spieltage vor Schluss geht es für beide Vereine noch um die Qualifikation für die neue Verbandsliga. Die besseren Karten haben dabei die Kicker vom Stausee in den Händen, sie belegen mit 39 Punkten Platz acht, wären also qualifiziert, während die Wadriller 37 Punkte haben und als Elfter derzeit auf einem Nichtaufstiegsplatz rangieren. "Die drei Niederlagen in Folge haben uns zurück geworfen", ärgert sich Wadrills Spielertrainer Bernd Scherer. Besonders bitter: Alle Niederlagen gab es gegen Mitkonkurrenten. Daher mache es im Moment wenig Sinn, von der neuen Verbandsliga zu reden, sagt Scherer. Für ihn steht am Sonntag um 15 Uhr ein Schlüsselspiel für seine Mannschaft an. Schlusslicht FC Schmelz ist zu Gast im Wadriller Schützenborn. "Da zählt nur ein Sieg - wie in den zwei nächsten Spielen in Siersburg und gegen den VfR Saarbrücken auch - , um weiterhin eine Chance zu haben", betont Scherer. Ähnlich sind die Aussichten für Losheim. Mit einer 0:1-Niederlage am Sonntag gegen Viktoria Hühnerfeld hat die Mannschaft wertvollen Boden eingebüßt. Das nächste Spiel ist bereits an diesem Samstag um 18 Uhr beim SSV Überherrn. "Die Heimniederlage wettmachen", fordert Trainer Rolf Friedrich. Dass dies kein leichtes Unterfangen wird, weiß der Trainer, denn auch die Gastgeber sind noch auf Punkte angewiesen, um die Qualifikation zu schaffen. Aber Hoffnung machen immerhin fünf Heimniederlagen der Gastgeber. Von solchen Sorgen verschont können die Verantwortlichen der SG Schwemlingen/Tünsdorf/Ballern bereits die neue Verbandsliga planen. Die Elf aus den Saarwiesen ist auf dem besten Wege, sogar die Vizemeisterschaft zu packen. Und das macht man am besten mit Siegen. Die Elf von Trainer Uwe Klein tritt am Sonntag um 15 Uhr in Bischmisheim an. eb