Wozu Tupperware wirklich gut ist

Mein Mensch hat mehr Gemeinsamkeiten mit der englischen Königin - bekanntlich die Lieblings-Monarchin des Redaktionshundes - als man meinen würde. Zum Beispiel die Essgewohnheiten: Sie isst gerne gegrilltes Hühnchen, und sie schwärmt für weißen Fisch.

Abends nimmt sie gerne Wild zu sich oder Lachs mit Salat. Ok, bei der Zubereitung unterscheiden sich die Geschmäcker. Die Queen verbittet sich die Verwendung von Knoblauch oder Zwiebel in der Küche. Die sind bei meinem Menschen aber fast Grundnahrungsmittel. Gerne nehmen beide Teegebäck, bei den Engländern Scones genannt. Unter Umständen auch Cornflakes zum Frühstück, wobei Elisabeth hier klar im Vorteil ist. Sie isst Cornflakes nämlich nur, wenn sie mit frischen Früchten aus einem ihrer Gewächshäuser gepimpt sind. Da muss mein Mensch schlicht passen. Woher der Hund das alles weiß? Darren McGrady, seit Jahren Leibkoch Ihrer Majestät, hat geplaudert. Er hat auch verraten, dass die Königin gerne Macadamianüsse knabbert, die sie in einer Tupperdose aufbewahrt. Tupper findet mein Mensch doof. Die Queen hingegen hat immer eine Tupperdose in der Handtasche - und lässt bei Staatsbanketts heimlich Leckerbissen für ihre Corgis darin verschwinden. Vorausgesetzt natürlich, sie hat vorher alle Macadamias aufgegessen. Die Hunde freuen sich dann wie Bolle, wenn ihr gekröntes Frauchen von der Esseneinladung zurückkommt. Ich muss meinen Menschen unbedingt auf Tupperware bingen.