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Wochen-Kolumne zur jüngsten Corona-Entwicklung

Kolumne Unsere Woche : Panik nein, Achtsamkeit ja

Nun ist also eingetreten, was manch einer befürchtet, andere kategorisch negiert haben und wir alle wohl gerne vermieden hätten: Die Corona-Pandemie ist zurück in unserer Region und trifft diese mit beängstigender Wucht.

Was heißt das für unseren Alltag? Es heißt vor allem, dass wir wieder mehr Achtsamkeit in der Begegnung untereinander an den Tag legen sollten. „Social Distancing“ ist wieder gefragt, ob es uns gefällt oder nicht – glauben Sie mir, mir gefällt es auch nicht. Aber wir müssen uns wieder mehr am Riemen reißen, um ein weiteres Explodieren der Neu-Infektionszahlen zu vermeiden. Wir haben es selbst in der Hand, dass uns weitergehende Maßnahmen erspart bleiben. Auf der anderen Seite besteht noch kein Grund, in Panik zu verfallen. Das Gesundheitssystem ist besser auf mehr Infektionsfälle vorbereitet. Die Testkapazitäten sind spürbar erweitert. Wir sind besser für das Wiederaufflammen der Pandemie gerüstet als vor sieben Monaten. Nein, wir sollten uns nicht verrückt machen lassen. Ja, wir müssen wieder vorsichtiger im Umgang miteinander sein.