Serie „Merzig in Marken“ - S : Stadt an einer europäischen Wasserstraße

Schifffahrtsstraße Saar“ steht auf den Plaketten der Politprominenz bei der Eröffnungsfahrt am 28. Oktober 1987 von Merzig nach Saarburg. Das Saarland ist angeschlossen an das Netz europäischer Wasserstraßen.

Rotterdam und mit erheblichem zahlenmäßigem Abstand Antwerpen erkennt der aufmerksame Beobachter heute als fortwährende Bezugspunkte. Regelmäßig passieren von den beiden großen Nordseehäfen kommende niederländische oder belgische Frachtschiffe die Saarbrücke zwischen Merzig und Hilbringen. Sie transportieren Erz, Kohle oder Koks für die saarländische Stahlindustrie. Ihre Ladungen werden nach rund 690, beziehungsweise 740 zurückgelegten Flusskilometern im Dillinger Hafen gelöscht.

Die Talfahrten auf der Saar erreichen nicht die Tonnagemenge der Bergfahrten. Bei den Transportgütern flussabwärts handelt es sich fast ausschließlich um Eisen- und Stahlerzeugnisse für unterschiedliche Zielhäfen. Flusskreuzfahrtschiffe befahren die Saar bisher nur gelegentlich. Vereinzelt gibt es touristische Pauschalangebote, die Hotelschiffkomfort und Flussfahrtromantik auf Rhein, Mosel und Saar als Gesamtpaket anbieten. Saarländische Anlegeziele sind dabei Saarlouis und Saarbrücken.

Die Briefmarke zeigt die rot-weiß-blaue Trikolore der Niederlande, der Schifffahrtsnation mit den meisten Frachtschiffen auf der Saar.

In der Serie „Merzig in Marken“ hat der Briefmarkensammler Thomas Holkenbrink seiner Wahlheimat Merzig ein Denkmal gesetzt. Anhand des Alphabets erzählt er Geschichten über die Kreisstadt. Bebildert hat er diese kleinen und größeren Anekdoten jeweils mit einer dazu passenden Briefmarke aus seiner Sammlung.
Alle Teile der Serie „Merzig in Marken“, die bisher veröffentlicht wurden, finden sich zum Nachlesen auch im Internet:

www.saarbruecker-zeitung.de/merzig-in-marken