1. Saarland
  2. Merzig-Wadern
  3. Kolumnen

Lieblingsplatz: Grabhügel bei Oberlöstern

SZ-Aktion Mein Lieblingsplatz : In Ruhe Geschichte genießen

Die römischen Grabhügel bei Oberlöstern haben es SZ-Redakteurin Barbara Scherer angetan.

Sicher: Die Grabhügel bei Oberlöstern sind nicht unbedingt das Erste, was einem einfällt, wenn es um Spuren der Römer im Kreis Merzig-Wadern geht. Aber ein Besuch auf der vor rund 20 Jahren rekonstruierten Anlage lohnt sich in jedem Fall – denn der Standort kurz hinter Oberlöstern hat im Detail einiges zu bieten.

Neben den Hügelgräbern gibt es auf einer Infotafel allerlei Wissenswertes über deren Geschichte und Entstehung zu erfahren – und das Allerbeste daran ist: Man hat alle Zeit der Welt und himmlische Ruhe, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und außerdem die Natur rund um die beiden Grabhügel zu genießen.

Barbara Scherer Foto: SZ/Baltes, Bernhard

Zur einen Seite gibt es einen ganz netten Blick auf Oberlöstern selbst und die nähere Umgebung, zu der anderen Wald und Feld. Dadurch, dass die Grabhügel ein gutes Stück vom Ort entfernt liegen, ist außer dem Wind in den Bäumen, dem Zirpen der Insekten und dem Zwitschern des einen oder anderen Vogels kaum etwas zu hören – zumindest an den Tagen, an denen ich bislang an den Grabhügeln war, war auch kaum ein anderer Mensch zu sehen.

Diese Kombination aus etwas Geschichte und etwas Aussicht in all der Ruhe, die die Natur bietet: Das schafft wohl kaum ein anderer Punkt im Kreis.