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Krank ist krank, ihr Zweibeiner

Chandlers Welt. Alle Welt ist ja krank in diesen Tagen. Ich kenne kaum einen von euch Zweibeinern, der nicht mit schniefender Nase oder laut hustend durch die Gegend läuft. Wen wundert es da, dass es auch mich erwischt hat? Irgendwie fühle ich mich nicht gut die letzten Tage. Das Futter will mir nicht schmecken, ich bin so schlapp, könnte den ganzen Tag nur schlafen. Chandler Bing

Alle Welt ist ja krank in diesen Tagen. Ich kenne kaum einen von euch Zweibeinern, der nicht mit schniefender Nase oder laut hustend durch die Gegend läuft. Wen wundert es da, dass es auch mich erwischt hat? Irgendwie fühle ich mich nicht gut die letzten Tage. Das Futter will mir nicht schmecken, ich bin so schlapp, könnte den ganzen Tag nur schlafen.


Aber, wie gesagt, warum soll es mir anders gehen als euch? Wobei ja angeblich bei euch Zweibeinern der Umgang mit Erkältungskrankheiten, wie sie um diese Jahreszeit eben gehäuft vorkommen, je nach Geschlecht sehr unterschiedlich ist. Angeblich sollen bei euch ja insbesondere die männlichen Exemplare eurer Spezies von diesen Erkältungen deutlich stärker betroffen sein als die weiblichen. So hat es mir mein Mensch erzählt. Die Männergrippe sei demnach weitaus gefährlicher und schwerer, als wenn das gleiche Virus Frauen infiziert. Die Herren der Schöpfung wähnen sich bei der gleichen Krankheit dem Tode geweiht, schaffen es kaum noch, aus dem Bett aufzustehen, benötigen selbst für die kleinsten Verrichtungen Hilfe (meistens von ihrem weiblichen Partner) und sind insgesamt für längere Zeit für kaum mehr für etwas zu gebrauchen.

So heißt es zumindest. Aber, ganz ehrlich, ich halte das für blödes Gerede: Wenn einer wirklich und richtig krank ist, spielt es keine Rolle, ob er Männlein ist oder Weiblein. Und auch wenn Frauen möglicherweise mit einer Erkältung besser umgehen als Männer, so pflegen sie dafür gewisse andere Erkrankungen mit einer Inbrunst, in der Männer ihnen bei weitem nicht das Wasser reichen können - ich sage nur Kopfweh.



Also, ihr Männer und Frauen auf zwei Beinen, ihr Kranken und Gesunden: Hört auf, übereinander zu sticheln. Nehmt zur Kenntnis, dass man sich mit einer Krankheit wirklich schlecht fühlen kann. Und drückt allen, die krank sind, die Daumen, dass es ihnen schnell wieder besser gehen möge.